Programm ITOF 2026

22.-23. September 2026

Das Programm des ITOF 2026 bietet Ihnen zwei Tage voller praxisnaher Vorträge, Workshops und Diskussionsformate rund um Digitalisierung, IT und Verwaltungsmodernisierung. Freuen Sie sich auf aktuelle Themen, konkrete Anwendungsbeispiele und den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten.

aktuelles Programm

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Dienstag, 22. September 2026

08:00 – 09:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1

Check-In

9:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Daten in Zeiten der Transformation

Die digitale Transformation stellt Kunden vor die Herausforderung, Daten sicher, effizient und flexibel über hybride IT Landschaften hinweg zu nutzen. Gleichzeitig treiben Cloud-Strategien, Künstliche Intelligenz, steigende Cyberrisiken und regulatorische Anforderungen die Komplexität weiter voran. Daten werden damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum. NetApp unterstützt Kunden dabei, eine einheitliche Datenstrategie über Rechenzentrum, Private Cloud, Public Cloud und Edge-Umgebungen hinweg umzusetzen. Durch konsistentes Datenmanagement, hohe Verfügbarkeit und integrierte Sicherheitsfunktionen können Datensilos reduziert und Geschäftsprozesse beschleunigt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf Cyber-Resilienz und der Bereitstellung einer leistungsfähigen Plattform für KI- und Analytics Anwendungen. Denn der Erfolg von KI hängt maßgeblich von der Qualität, Verfügbarkeit und Governance der zugrunde liegenden Daten ab.

09:00 – 09:10 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
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Eröffnung des ITOF 2026 durch CIO Dr. Daniela Dylakiewicz

Mitwirkende

D

Dr. Daniela Dylakiewicz

CIO/Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei

9:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Von der Recherche zum strukturierten Vorgangsbriefing

Für viele Verwaltungsvorgänge müssen Informationen aus verschiedenen Systemen, Dokumenten und früheren Entscheidungen zusammengetragen werden. Der Vortrag zeigt an einem konkreten Beispiel, wie INTERGATOR relevante Inhalte aus angebundenen Quellen erschließt, mit KI zusammenfasst und in den fachlichen Kontext einordnet. Anschließend überführt INTERGATOR Assist die Rechercheergebnisse in ein strukturiertes Vorgangsbriefing. Dieses kann den aktuellen Sachstand, relevante Vorgaben, frühere Entscheidungen, offene Punkte und mögliche nächste Schritte enthalten. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Quellen, bestehende Berechtigungen und ein Arbeitsergebnis, das von Mitarbeitenden geprüft und direkt weiterverwendet werden kann.

9:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Lift, Shift, Innovate: der Weg der Stadt Hagen in die SAP Business Data Cloud

Dialog mit der Stadt Hagen und SAP

09:10 – 09:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
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Handlungssouveränität.

Mitwirkende

R

René Leitgen

Brigadegeneral a.D.

9:30 – 10:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Strategie, Umsetzung, Betrieb - wie Rahmenverträge Sachsens Digitalisierung aus einer Hand ermöglichen

Die Rahmenverträge mit dem Freistaat Sachsen sind mehr als ein Vergabeinstrument – sie sind Werkzeug für die durchgängige Digitalisierung der sächsischen Verwaltung. Dieser Impuls zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich damit der gesamte Weg von der Strategie bis zum Betrieb abdecken lässt: Strategieberatung und Organisationsentwicklung, Information- und Architekturmanagement, Neubau und Modernisierung von Fachverfahren sowie Programm- und Projektmanagement. So entsteht End-to-End-Digitalisierung aus einer Hand – ohne Bruch zwischen Konzept und Umsetzung.

Der Vortrag skizziert diese Felder entlang realer Projekte in Sachsen und zeigt, wo Verwaltungen heute ansetzen können. Abschließend zeigen wir, wie Behörden den Rahmenvertrag nutzen können, um genau in diesen Feldern Unterstützung zu erhalten – msg als strategischer und technischer Partner auf dem Weg in Sachsens digitale Zukunft.

9:30 – 10:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Automatisierte Dokumentenverarbeitung in der Verwaltung

Im Rahmen der digitalen Transformation stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Dokumente aus unterschiedlichsten Quellen sicher, effizient und regelkonform zu verarbeiten. Der Vortrag zeigt, wie Bechtle gemeinsam mit dem Foxit Document Transformation Services (ehemals Rendition Server) eine zentrale Plattform für die unternehmensweite Dokumentkonvertierung bereitstellt. Die Lösung ermöglicht die automatisierte Umwandlung von Papierdokumenten, Scans, Office-Dateien, E-Mails und weiteren Formaten in durchsuchbare, barrierefreie und archivierungskonforme PDF- bzw. PDF/A-Dokumente. Unternehmen profitieren von hoher Skalierbarkeit, Lastverteilung, Ausfallsicherheit sowie der Integration in ERP-, ECM- und Fachanwendungen über offene Schnittstellen. Praxisbeispiele zeigen Mehrwerte wie Prozessbeschleunigung, Compliance-Unterstützung, OCR-basierte Datennutzung und eine nachhaltige Senkung von Betriebs- und Prozesskosten. So entstehen zukunftssichere, digitale Dokumentenprozesse.

09:30 – 10:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Dr. Daniela Dylakiewicz im Gespräch mit den Leading-Partnern des ITOF 2026
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Leading Talk

09:30 – 10:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Zahlen, Daten, Fakten - Digitalisierung zwischen Vision und Wirklichkeit

10:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Künstliche Intelligenz
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Agentische KI stärkt demokratische Verwaltung

Mitwirkende

D

Dr. Florian Theißing

Agora Digitale Transformation

10:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Digitale Baugenehmigung deutschlandweit im Einsatz: Was die Digitale Baugenehmigung für Sachsen bedeutet

Die EfA-Lösung Digitale Baugenehmigung ist eines der sichtbarsten Beispiele dafür, wie eine einmal entwickelte Verwaltungsleistung bundesweit mitgenutzt werden kann. Mit ihr lässt sich das Baugenehmigungsverfahren durchgängig digital abwickeln. Bauanträge werden zeitsparend und kostengünstig online eingereicht, die Bearbeitung im Bauaufsichtsamt erfolgt papierlos auf Basis einer digitalen Verfahrensakte, und die Zusammenarbeit mit allen Verfahrensbeteiligten läuft ebenfalls elektronisch, darunter bis zu 50 mitwirkende Behörden. Selbst die Baugenehmigung entsteht digital und wird digital ausgeliefert. Für alle Beteiligten wird das Verfahren damit übersichtlicher, benutzerfreundlicher und selbstverständlich datenschutzkonform. Der Impuls ordnet ein, wo der deutschlandweite Einsatz heute steht, und richtet den Blick insbesondere auf Sachsen.

10:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Staatsmodernisierung: Pilotierung des Rückkanals von Autista nach BundID/MUK

Der Rückkanal ist für einen funktionierenden Ende-zu-Ende Prozess zwischen dem Bürger und der Verwaltung essentiell. In einem Projekt wurden dafür Lösungen erarbeitet die für diverse Onlineanträge nachgenutzt werden könne. In der Demo wird die elektronische Rückkommunikation („Rückkanal“) von der Behörde zum Bürger/Unternehmen (z.B. für die Zustellung von Bescheiden) über die Bund ID bzw. MUK anhand eines bestehenden Online Antrags über Autista demonstriert. Es werden dabei verschiedene Varianten der technischen Gestaltung der Kommunikation zum Bürger unter Verwendung der BundID und unter Beachtung bereits auf Länderebene verfügbarer zentrale Lösungen gezeigt.


Das Projekt wird im Auftrag der SAKD umgesetzt. Diese Maßnahme wird durch Steuermittel mitfinanziert auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

10:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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E Rechnung 2027: Mehr als nur eine gesetzliche Pflicht

Die E-Rechnung verändert die Prozesse im Rechnungsein- und -ausgang grundlegend: Automatisierte Verarbeitung, medienbruchfreie Workflows und rechtssichere Rechnungsstellung sorgen für Effizienz und Zeitersparnis bei Sendern und Empfängern.
Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Prozessänderungen, die Unterschiede zu klassischen Rechnungsformaten sowie die rechtlichen Anforderungen an eine korrekte E-Rechnung. Darüber wird auf das Thema Bescheide als E-Rechnung eingegangen.

10:00 – 10:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Bürgerzentrierte Verwaltung und die EUDI-Wallet

Verwaltung wird dann als gut erlebt, wenn Menschen von ihrer Komplexität möglichst wenig merken. Die EUDI-Wallet kann dazu beitragen, allerdings nur, wenn sie nicht als weiteres Portal verstanden wird, sondern als Bindeglied zwischen digitalen Nachweisen und Verwaltungsprozessen.


Der Impuls schaut auf eine Lebenslage und darauf, was sich aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ändern könnte, wenn Nachweise digital vorliegen und Prozesse daran anschließen. Dabei geht es weniger um fertige Antworten als um die Frage, welche Voraussetzungen dafür in Land und Kommunen tatsächlich gegeben sein müssen.

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Künstliche Intelligenz
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Strategie einer IT-Firma unter den Einflüssen einer sich stetig weiterentwickelten KI

Der Vortrag beleuchtet, wie Robotron seine Strategie, Produkte und Geschäftsmodelle an die dynamische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz anpasst. Im Fokus stehen Chancen, Herausforderungen und strategische Handlungsfelder im Spannungsfeld von technologischem Fortschritt, Kundenanforderungen und nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Das Sächsische Melderegister - Unser Thema, Ihre Fragen

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Sächsisches Melderegister - Der schnelle Weg zur elektronischen Meldebescheinigung

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Künstliche Intelligenz
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Über den Wolken mit KI? - Chancen und Risiken für die Modernisierung von Fachverfahren

Die Ansätze für den Betrieb von Fachverfahren und deren Modernisierung erleben seit dem Einzug von Cloud in die Rechenzentren eine neue Epoche. Wir nehmen zudem eine rasante Entwicklung und Nutzung von KI in der Verwaltung wahr. Aber es besteht weiterhin ein Berg an Legacysystemen. Wie gelingt es, beide Welten zusammenzubringen?


Info zum interaktiven Programm bzw. den Aktivierungen am Stand: ]init[ zeigt am Messestand, wie moderne Digitalisierung in der Praxis gelingt – von Agentic Coding über Cloud Services bis hin zur zukunftssicheren Modernisierung bestehender IT-Landschaften. Besucher:innen erwarten kurze interaktive Standvorträge, Best Practices aus realen Projekten und der direkte Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Lösungen.

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Digital.Bürgernah.Kommunal
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Gemeinsam wird es leichter - Vorstellung der Amt24-Entwicklercommunity

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

Pause - Besuch der Ausstellung

10:30 – 11:00 Uhr • 22.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Kommune - quo vadis?

Im Gespräch mit Jörg Prings - SVA Geschäftsfeldentwicklung ÖD - mit Franz-Reinhard Haber - ehem. Sprecher des deutschen Städte- und Gemeindebundes.

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Wer finanziert Europas digitale Zukunft?

Wer finanziert die nächste Generation von KI – und

wer profitiert davon? Ein Impulsvortrag über

Investitionen, Plattformökonomie, digitale

Abhängigkeiten und Europas Handlungsoptionen im

globalen KI-Wettbewerb.

11:00 – 11:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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REFA-Prozessorganisation als Grundlage erfolgreicher Digitalisierung

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
IT-Infrastruktur
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Die Bündelung sämtlicher IT-Dienstleistungen beim SID - Aktueller Stand und Umsetzungspfad

MIGRA 3.0 – Bau, Besiedelung, Zentralisierung - Das Projekt MIGRA 3.0 dient der Begleitung des Neubaus zweier Rechenzentrumsstandorte des Freistaats Sachsen und der Besiedelung dieser mit Fokus auf der Zentralisierung von IT-Infrastruktur. Im Rahmen des Vortrags wird das Projekt in seiner Struktur und seinen Zielstellungen präsentiert. Es geht um die durch den SID zukünftig betriebenen Standorte, die Housingpartner und die durch den SID zentral betriebene Plattform. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf die bisher im Projekt erfolgten Schritte und die sich anschließenden Projektaufgaben.

Bündelung der IT beim SID

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Digitale Souveränität gestalten - Pflicht, Kür oder Gestaltungsoptionen?

11:00 – 11:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Kommunaler Digitalisierung Raum geben.

Die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Technologie – sie braucht Räume für Austausch, Experimente und neue Perspektiven. Der Ideencampus by LECOS in Leipzig schafft genau diesen Ort: eine Plattform, auf der Kommunen, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an praxisnahen Lösungen für die digitale Zukunft arbeiten.

Der Vortrag gibt Einblicke in die Idee hinter dem Ideencampus und zeigt, wie innovative Technologien, agile Methoden und kollaborative Formate dabei helfen, Verwaltungsarbeit neu zu denken. Anhand konkreter Beispiele erleben die Teilnehmenden, wie Digitalisierung greifbar wird – von KI-gestützten Anwendungen bis hin zum „Büro der Zukunft“.

Der Vortrag richtet sich an Entscheider:innen, Verwaltungsmitarbeitende sowie Innovations- und Digitalisierungstreibende, die Inspiration, Praxisimpulse und neue Netzwerke suchen.

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Digital.Bürgernah.Kommunal.
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Strategie zur EUDI-Wallet Integration im Freistaat Sachsen

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Das Ökosystem der EUDI-Wallet aus Sicht des Bundes

11:00 – 11:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Wie kleine Kommunen Digitalisierung pragmatisch umsetzen können

Bürgerkommunikation zwischen Amtsblatt, App und Vereinsleben

Kurzbeschreibung des Vortrags
Kleine Kommunen stehen vor großen Herausforderungen: steigende Erwartungen der Bürger, begrenzte personelle Ressourcen und gleichzeitig der Wunsch nach moderner, schneller und transparenter Kommunikation.
Die Gemeinde Neukirch/Lausitz berichtet im Vortrag praxisnah über die Einführung einer Bürger-App und zeigt, wie digitale Bürgerkommunikation auch mit begrenzten Mitteln erfolgreich umgesetzt werden kann.

Im Mittelpunkt stehen dabei keine theoretischen Digitalstrategien, sondern konkrete Erfahrungen aus dem Verwaltungsalltag:
• Welche Herausforderungen gab es bei der Einführung?
• Wie erreicht man Bürger unterschiedlicher Altersgruppen?
• Wie gelingt Akzeptanz in einer ländlich geprägten Gemeinde?
• Welche Inhalte funktionieren besonders gut?
• Welche Fehler sollte man vermeiden?
• Und wie kann Digitalisierung dazu beitragen, Gemeinschaft und Ehrenamt sichtbar zu stärken?

Anhand praktischer Beispiele aus den Bereichen Bürgerinformation, Veranstaltungsmanagement und Krisenkommunikation zeigt der Vortrag, wie pragmatische digitale Lösungen den Alltag kleiner Kommunen spürbar erleichtern können.

Der Vortrag soll zeigen, dass Digitalisierung auch in kleinen Kommunen erfolgreich und praxisnah umgesetzt werden kann — nicht durch große IT-Projekte, sondern durch pragmatische Lösungen, verständliche Kommunikation und eine enge Orientierung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Erfahrungen der Pilotkommune Landeshauptstadt Dresden

Mitwirkende

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Staatsmodernisierung
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Papier Adé - Ende-zu-Ende-Digitalisierung am Beispiel von Bafög21

Wie wird aus einzelnen IT-Systemen ein durchgängig digitaler Verwaltungsprozess? Am Beispiel des Fachverfahrens BAföG21 erfahren Sie, wie moderne Verwaltungsleistungen in Massenverfahren durch die intelligente Verknüpfung bestehender Systeme konsequent digitalisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen die Architektur- und Betriebsmodelle hinter der Kopplung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) mit einem Fachverfahren sowie deren Auswirkungen auf die Verwaltungsprozesse.


Im Zusammenspiel mit der digitalen Zustellung von Bescheiden an das Zentrale Bürgerpostfach der BundID entsteht so ein durchgängig digitalisierter Verwaltungsprozess. Dabei hat stets die antragstellende Person die Entscheidungshoheit über die digitale Zustellung.
Erfahren Sie, wie gut angebundene Fachverfahren einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), zur papierlosen Verwaltung und zum Erreichen hoher Digitalisierungsgrade leisten können.

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Industrial AI Cloud: Europa muss KI souverän skalieren – wie Kunden diesen Weg gemeinsam mit T-Systems und SAP gehen

Europas Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich auch daran, ob Unternehmen und öffentliche Verwaltungen künstliche Intelligenz nicht nur testen, sondern sicher und im industriellen Maßstab einsetzen können. Dabei geht es um mehr als Rechenleistung: Wo werden sensible Daten verarbeitet? Wer kontrolliert die Infrastruktur? Und wie lässt sich KI verlässlich in bestehende Geschäftsprozesse integrieren?

Mit der Industrial AI Cloud schafft T-Systems eine leistungsfähige Infrastruktur im deutschen Rechtsraum. Rund 10.000 NVIDIA GPUs treffen auf die SAP Business AI Platform als Grundlage für Datenintegration, KI-Services und Anwendungen wie SAP Joule. So entsteht ein souveräner Technologie-Stack, der Unternehmen und öffentlichen Institutionen ermöglicht, generative und industrielle KI sicher zu entwickeln, zu betreiben und zu skalieren. Wir zeigen anhand konkreter Beispiele, wie digitale Souveränität in der Praxis gelingt, wie Daten sicher und regelkonform für KI nutzbar gemacht werden können und welche Voraussetzungen Europa schaffen muss, damit leistungsfähige KI „Made in Germany“ zum nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für Wirtschaft und öffentliche Verwaltung wird.

11:00 – 11:30 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Digital.Bürgernah.Kommunal.
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Open Data leicht gemacht: Werkzeuge und Unterstützung für Datenbereitsteller in Sachsen

Wie werden Verwaltungsdaten zu Open Data – und welche Unterstützung gibt es dabei? Das Open Data Team des SID zeigt Ihnen, wie Daten mit dem Open Data Katalog erfasst, über verschiedene Wege in das Open Data Register übernommen und anschließend im Open Data Portal veröffentlicht und auffindbar gemacht werden. In einer Live-Demo vermitteln wir Ihnen zudem den praktischen Umgang mit den Werkzeugen. Unsere Praxisbeispiele zeigen, dass sich Open Data mit überschaubarem Aufwand in den Verwaltungsalltag integrieren lässt und sowohl verwaltungsintern als auch für Dritte einen spürbaren Mehrwert schaffen kann.

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 1
Staatsmodernisierung
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Aufgabenkritik als Hebel für wirkungsvolle Digitalisierung

Digitalisierung beginnt nicht mit der Einführung digitaler Lösungen, sondern mit der Frage, welche Aufgaben wie und mit welcher Wirkung erfüllt werden sollen. Aufgabenkritik kann dabei helfen, Prozesse grundlegend zu hinterfragen, unnötige Arbeitsschritte abzubauen und Digitalisierung gezielt dort einzusetzen, wo sie einen konkreten Mehrwert für Verwaltung, Beschäftigte, Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen schafft. Im Panel wird diskutiert, wann sich Aufgabenkritik insbesondere im Kontext der Digitalisierung lohnt und welchen konkreten Nutzen Behörden davon erwarten können. Zudem geht es um die Fragen, bei welchen Aufgaben und Anlässen Aufgabenkritik ein sinnvoller Ausgangspunkt für Digitalisierung ist und wie Aufgabenkritik und Vollzugsoptimierung dauerhaft in den Strukturen und im Arbeitsalltag einer Behörde verankert werden können

11:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 2
Künstliche Intelligenz
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Künstliche Intelligenz: KI-Kompetenzen systematisch aufbauen - Ein Fahrplan für Behörden und Verwaltungen

KI verändert die Arbeitsweise von Verwaltungen – doch welche Kompetenzen werden dafür überhaupt benötigt? In dem interaktiven Workshop erarbeiten Sie - mit Unterstützung von KI - ein modulares Qualifizierungskonzept, mit dem Behörden und Verwaltungen den Kompetenzaufbau rund um generative KI systematisch gestalten können.

Nach einem kompakten Impuls zu zentralen Kompetenzfeldern und geeigneten Weiterbildungsformaten durchlaufen die Teilnehmenden mehrere thematische Stationen. Dort reflektieren sie den aktuellen Stand ihrer Organisation, erhalten Impulse zu bewährten Qualifizierungsbausteinen und diskutieren typische Herausforderungen.

Die Ergebnisse der einzelnen Stationen werden zu einem Gesamtbild zusammengeführt und ein spezieller KI-Assistent entwickelt dann einen individuellen, kompakten Qualifizierungsfahrplan für die jeweilige Organisation. Der Workshop verbindet Praxis, Austausch und den direkten Einsatz generativer KI und liefert einen konkreten Mehrwert für die weitere Qualifizierungsplanung zum Thema.

11:30 – 12:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Kommunale Verwaltungsdigitalisierung in Sachsen. Stand und Herausforderungen 2026

11:30 – 12:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Verwaltungswissen ist vorhanden. Aber ist es auch nutzbar?

Verwaltungen verfügen über umfangreiche Informationen, doch relevantes Wissen liegt häufig verteilt in Fachverfahren, E-Akten, Dateiablagen und internen Portalen. Der Impuls zeigt, warum dieses Wissen im Arbeitsalltag oft nur mit hohem Aufwand nutzbar ist und welche Voraussetzungen für einen verlässlichen Informationszugang geschaffen werden müssen. Im Mittelpunkt stehen ein zentraler, berechtigungsabhängiger Zugang, nachvollziehbare Quellen und die Frage, wie KI vorhandenes Verwaltungswissen sinnvoll erschließen kann. Die Teilnehmenden erhalten einen kompakten Überblick darüber, wie aus verteilten Informationen eine belastbare Grundlage für Recherche, Vorgangsbearbeitung und Entscheidungen entsteht.

Moderation

Frank Kuckelkorn

Frank Kuckelkorn

interface projects GmbH

11:30 – 12:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Digitales Ortsrecht statt PDF-Sammlung - Wie die Gemeinde Lohmen Transparenz schafft und Medienbrüche beseitigt

11:30 – 12:00 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Digital.Bürgernah.Kommunal
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Zahlungen mit WERO in der neuen ePayBL 4

Das neue europäische Zahlverfahren WERO hält mit Einführung der neuen ePayBL 4 Einzug in Sachsen. Mit WERO und ePayBL erhalten Sie die Möglichkeit eine moderne, schnelle und kostengünstige Online-Bezahlung von Verwaltungsdienstleistungen anzubieten.

11:30 – 12:00 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Quantensichere Kommunikation - Die nächste Generation sicherer Verwaltung

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Outsystem als Gamechanger - Warum Low Code die Verwaltungsdigitalisierung verändert

Die öffentliche Verwaltung steht vor der Herausforderung, immer mehr digitale Leistungen in kürzerer Zeit bereitzustellen – bei gleichzeitig hohen Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Integration. Klassische Softwareentwicklung stößt dabei zunehmend an Grenzen. Low Code bietet einen neuen Ansatz: Anwendungen lassen sich deutlich schneller entwickeln, ohne auf professionelle Entwicklungsstandards zu verzichten.

Der Vortrag zeigt, wie OutSystems die Digitalisierung der Verwaltung beschleunigt, komplexe Verwaltungsprozesse digital abbildet und sich nahtlos in bestehende IT- und Fachverfahrenslandschaften integrieren lässt. KI-Unterstützung und Automatisierung eröffnen zusätzliche Potenziale. 

Beispiele aus dem Public Sector zeigen, was bereits heute möglich ist. Abschließend gibt Lars Klein als langjährigem OutSystems-Partner Einblicke, warum Low Code zu einer strategischen Technologie für die digitale Verwaltung wird.

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmoddernisierung
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Der digitale Arbeitsplatz des SIB

In diesem 10-minütigen Pitch wird das Projekt „Digitaler Arbeitsplatz“ des SIB vorgestellt. In einer agilen Vorgehensweise wird im Projekt von Beschäftigten des SIB erarbeitet, wie wir zukünftig gemeinsam digital zusammenarbeiten wollen. Themen sind dabei sowohl Tools wie auch Kommunikationsformen.


Die agile Vorgehensweise und erste Erkenntnisse werden im Vortrag präsentiert.

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Mehr Zeit für Entscheidungen: Automatisierung dort, wo sie echten Mehrwert schafft

Zeit ist die knappste Ressource in jeder Verwaltung. Digitalisierung entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie den Arbeitsalltag spürbar vereinfacht und Mitarbeitende nachhaltig entlastet. Der Impulsvortrag zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie automatisierte Protokolle, intelligentes Bürgermanagement, digitale Assistenten und vernetzte Prozesse Routinetätigkeiten reduzieren und Freiräume für die eigentlichen Aufgaben einer modernen Verwaltung schaffen.
Als Digitalisierungspartner unterstützt die Kupper IT GmbH Kommunen und Unternehmen dabei, KI verantwortungsvoll und praxisnah einzuführen mit dem Ziel, nachhaltigen Mehrwert statt kurzfristiger Effekte zu schaffen.

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Staatsmodernisierung
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Plattformisierung als Instrument der Staatsmodernisierung

Plattformisierung als Instrument der Staatsmodernisierung
Werkstattbericht zum Aufbau eines Plattformökosystems für digitales Planen und Bauen

Die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren gehört inzwischen zu den zentralen Handlungsfeldern der Staats- und Verwaltungsmodernisierung. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass viele Digitalisierungsinitiativen weiterhin stark dokumenten-, fachverfahrens- und organisationsorientiert gedacht werden. Trotz erheblicher Investitionen bleiben Medienbrüche, fragmentierte Zuständigkeiten und unzureichend integrierte Datenstrukturen zentrale Hemmnisse eines leistungsfähigen digitalen Vollzugs.

Der Vortrag entwickelt vor diesem Hintergrund eine alternative Perspektive: Plattformisierung nicht als technische Zentralisierung, sondern als neues Organisationsprinzip staatlicher Leistungserbringung. Im Mittelpunkt steht die These, dass Genehmigungsverfahren funktional als kooperative Leistungsnetzwerke verstanden werden müssen, die Daten, Prozesse und Akteure über föderale und institutionelle Grenzen hinweg verbinden.

Auf Basis aktueller Entwicklungen rund um den Deutschland-Stack, interoperable Dateninfrastrukturen und föderale Plattformarchitekturen wird gezeigt, wie sich datenbasierte Plattformökosysteme im Bereich Planen und Bauen konkret ausgestalten lassen. Der Vortrag verbindet dabei Perspektiven aus Verwaltungsinformatik, Plattformökonomie, Smart City, BIM sowie der aktuellen Debatte zur Staatsmodernisierung.

Im Zentrum stehen insbesondere:

* der Übergang von dokumentenorientierten Verfahren zu datenbasierten Leistungsnetzwerken,
* die Rolle von Referenzsystemen, offenen Standards und interoperablen Plattformdiensten,
* neue Formen föderaler Koordination („Konvergenz statt Uniformität“),
* sowie die Frage, wie technische, organisatorische und rechtliche Dimensionen integriert gestaltet werden können.

Anhand aktueller Beispiele – etwa XPlanung, BIM, DiPlanung, OZG-Breitbandportal oder kooperativer Dateninfrastrukturen im Straßen- und Tiefbau – wird verdeutlicht, dass die notwendigen Bausteine vielerorts bereits existieren. Die eigentliche Herausforderung liegt zunehmend weniger in der Entwicklung einzelner Softwarelösungen als in deren strategischer Kopplung zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem.

Der Vortrag richtet sich an Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, kommunaler Praxis und GovTech-Ökosystemen, die sich mit interoperablen Verwaltungsarchitekturen, digitalen Infrastrukturen und der Zukunft föderaler Verwaltungsmodernisierung beschäftigen.

Der Beitrag adressiert zentrale Themen der ITOF 2026:

* digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung,
* interoperable und souveräne Plattformarchitekturen,
* Deutschland-Stack und föderale IT-Architekturen,
* Smart Government / Smart City,
* Datenräume, digitale Zwillinge und KI,
* organisatorische und institutionelle Transformation des öffentlichen Sektors.

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Vom Lieferanteneingang bis zum Rechenzentrum

Ein Blick in die Denkweise physischer Angreifer zeigt, warum Gebäudesicherheit und der Schutz kritischer Infrastruktur für echte Souveränität neu bewertet werden müssen.

12:00 – 12:30 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Bürgernähe und Digitalisierung mit dem virtuellen Amt

12:15 – 12:45 Uhr • 22.09.2026

Newwork-Stage
Künstliche Intelligenz
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Programmierung vs. Automatisierung

Warum klassische Automatisierung an ihre Grenzen stößt und wie KI-Agenten Unternehmensprozesse intelligent orchestrieren, Durchlaufzeiten verkürzen und bestehende Systeme nahtlos miteinander verbinden.

12:30 – 13:00 Uhr • 22.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Rohde & Schwarz verbindet Netzwerktechnologie und Cybersecurity zu Lösungen für eine sichere, souveräne und handlungsfähige IT

verbindet Netzwerktechnologie und Cybersecurity zu Lösungen für eine sichere, souveräne und handlungsfähige IT der sächsischen Verwaltung

12:30 – 13:30 Uhr • 22.09.2026

Pause - Besuch der Ausstellung

13:00 – 13:20 Uhr • 22.09.2026

Newwork-Stage
Demo
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Digital Worforce

Wie arbeiten Menschen und KI-Agenten als eine koordinierte Digital Workforce zusammen? Die Live-Demo zeigt, wie Aufgaben verteilt, Prozesse gesteuert und Ergebnisse unter klaren Rollen, Regeln und menschlicher Verantwortung erzielt werden.

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Staatsmodernisierung
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Digitale Verwaltung zwischen Vision und Wirklichkeit - Was entscheidet über den Erfolg?

Impulse & Talk

Moderation

A

Alexander Sträb

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 14:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT Infrastruktur
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Wie 6G die kritische Infrastruktur von morgen stärkt

Kritische Infrastrukturen benötigen künftig weit mehr als reine Konnektivität. Mit 6G entstehen intelligente Kommunikationsnetze, die Kommunikation, Sensorik und Künstliche Intelligenz miteinander verbinden und so einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit, Resilienz und Effizienz leisten können. Der Vortrag zeigt anhand konkreter Innovationsprojekte, wie diese Technologien bereits heute erprobt werden.

Vorgestellt werden Testinfrastrukturen zur Digitalisierung des Schienenverkehrs entlang der Erzgebirgsbahn, in denen moderne Mobilfunktechnologien für FRMCS, Network Slicing und zukünftige autonome Zugoperationen untersucht werden. Ein weiteres Beispiel ist die Drohnendetektion am Flugplatz Kamenz, bei der Mobilfunknetze zur Erkennung und Klassifizierung von Flugobjekten genutzt werden. Darüber hinaus werden Erfahrungen aus den Gesundheitsprojekten mit den Universitätskliniken Dresden und Leipzig vorgestellt. Im Fokus stehen resiliente Mobilfunkinfrastrukturen für vernetzte Medizintechnik, digitale Gesundheitsanwendungen und eine sichere Kommunikation im Klinik- und Rettungsumfeld.

Der Vortrag vermittelt praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und zeigt, wie 6G die Grundlage für die kritische Infrastruktur der nächsten Jahrzehnte schaffen kann.

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Was die EUDI-Wallet wirklich einfacher macht: Ein Praxistest im Vorgangsraum, lange vor dem Livegang

Die EUDI-Wallet soll ab 2. Januar 2027 den Zugang zu Verwaltungsleistungen spürbar vereinfachen, ein Versprechen mit viel Potenzial, das sich aber erst im echten Betrieb zeigen kann. Der Vorgangsraum von brain-SCC bildet bereits heute die Basis der digitalen Baugenehmigung, dem erfolgreichsten EfA-Dienst in 13 Bundesländern.

Kommunen nutzen ihn aber auch als eigene Plattform für Serviceportale, auf denen Online-Dienste weit mehr sind als reine Formularstrecken, sondern vollständige Fachservices inklusive der gesamten Bearbeitung durch die Sachbearbeitenden im Hintergrund.

Genau in einem solchen Serviceportal, dem des Landkreises Harz, testet brain-SCC nun, wie sich die EUDI-Wallet als zusätzlicher Zugangsweg neben der BundID verhält, technisch wie organisatorisch, lange vor dem realen Start. Der Vortrag berichtet offen aus diesem laufenden Pilotprojekt. Wer wissen will, worauf es ankommt, damit die Wallet ab dem Livegang wirklich funktioniert, bekommt einen ehrlichen Zwischenstand aus der Praxis.

13:30 – 14:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Pilotprojekt zur Anbindung der Basiskomonente GeoSN in kommunale Amt24 OAAs

Live-Demo und Vortrag

Bei einigen Amt24-Online Antragsassistenten müssen Ortsangaben oder sogar Flächen angegeben werden, die durch direkte Auswahl oder Zeichnung auf einer Karte deutlich intuitiver erfolgen könnten. Die Komm24 bindet daher derzeit in einem Pilotprojekt die Basiskomponente GeoSN an Onlineanträge an. In der Demo wird der aktuelle Umsetzungsstand der Integration von GeoSN in beispielhaften Onlineanträgen gezeigt und ein Ausblick auf zukünftige Funktionalitäten gegeben.


Das Projekt wird im Auftrag der SAKD umgesetzt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 1
Staatsmodernisierung
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2030 - Zukunft lernen

Workshop

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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KI ist Teamsport - Zwischen Infrastruktur, Governance und Innovation

Impulse & Talk

Moderation

D

Dr. Ute Enderlein

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Low-Code/No-Code (LC/NC)-Plattformen für smarte Kommunen

Low-Code/No-Code (LCNC) Plattformen sind ein Schlüsseltechnologie für die Entwicklung smarter Kommunen, da sie helfen, begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen zu überwinden und digitale Anwendungen schnell umzusetzen. Vorgestellt wird ein Erfahrungsbericht zur aktuell laufenden Einführung von LC/NC in einer Kommunalverwaltung in Sachsen. Ggf. zusammen mit dem Kunden (noch in Klärung). Der Bericht umfasst folgende Themen
- Was sind die Potentiale von LC/NC auf dem Weg zur smarten Kommune
- Wie sieht der Anbietermarkt LC/NC aus / welche bestehenden Rahmenverträge können Kommunen in Sachsen nutzen
- Wie sind wir konkret für den Kunden bei der Anbieterauswahl vorgegangen.
- Wo konnten wir von der Erfahrungen mit Ansprechpartnern im Freistaat (SK, SID) profitieren.
- Welche kommunalen Pilotprojekte wurden und werden auf LC/NC bereits umgesetzt

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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Anpfiff - damit KI nicht nur eine Idee bleibt

Moderation

D

Dr. Ute Enderlein

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 14:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Infrastruktur
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Der Sachsen-Stack: Das gebündelte Leistungsportfolio des sächsischen IT-Mittelstandes

Die Digitalisierung des Freistaats ist eine strategische Gemeinschaftsaufgabe, die ein starkes Fundament braucht. Der Unternehmensverband Digitalwirtschaft Sachsen vertritt als unabhängige Allianz die Interessen des inhabergeführten IT-Mittelstands und bündelt die Innovationskraft der Region. Auf dem ITOF präsentieren wir Ihnen unsere gemeinsame Initiative: den „Sachsen-Stack“. Dieses ganzheitliche Leistungsportfolio bildet eine lückenlose, souveräne Wertschöpfungskette ab – von hochsicheren lokalen Rechenzentren über praxisnahe Fachverfahren für Kommunen bis hin zu agiler Softwareentwicklung und persönlichem Support vor Ort.

Erfahren Sie in diesem kompakten Beitrag, wie wir als Verband die technologische Exzellenz des Standorts sichtbar machen, digitale Abhängigkeiten reduzieren und die Zukunft Sachsens aktiv mitgestalten. Ein Plädoyer für einen starken, selbstbestimmten Mittelstand und die digitale Souveränität unserer Heimat.

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
IT-Projekte, Fehlerkultur
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IT-Projekte und Fehlerkultur in der öffentlichen Verwaltung

Moderation

A

Alexander Sträb

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Damit der Agent nicht zum Doppelagenten wird – Warum KI-Systeme eine eigene Personalabteilung brauchen

„Einfach digitalisieren“ ist eine Initiative der T-Systems für den Freistaat Sachsen und in Deutschland. Sie bietet interessierten Behörden einen schlanken Digitalisierungseinstieg in allen Phasen des Prozesses, von der Anforderungsanalyse bis zur technologischen Umsetzung und Betreuung. Die Initiative möchte mit einem niedrigschwelligen Angebot zeigen, dass Digitalisierung auch im Kleinen starten und dabei großen Mehrwert schaffen kann. 

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Staatsmodernisierung
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Der öffentliche Sektor hat kein Change Problem. Er hat ein Steuerungsproblem.

Ausgangslage und Relevanz:
Digitale Transformation in der Verwaltung wird oft als Technologieprogramm oder Kulturfrage verhandelt: neue Tools, neue Plattformen, neue "Mindsets". In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Muster: Die eigentlichen Blockaden sind zutiefst strukturell: widersprüchliche Zielsysteme, unklare Mandate, fehlende Kapazitätsentscheidungen und eine Personalarchitektur, die digitale Rollen und Kompetenzen nicht systematisch hervorbringt. Genau hier setzt der Vortrag an: Er verschiebt den Blick von Change-Kommunikation auf Steuerungsfähigkeit und Personalumbau als Bedingung gelingender Digitalisierung.

Leitthese:
Die Verwaltung digitalisiert häufig Projekte, aber nicht ihre Steuerungslogik.
Digitalisierung wird dadurch zur Dauerbaustelle: sichtbar, teuer, politisch aufgeladen, kontrovers... und operativ erstaunlich zäh. Der Impuls argumentiert, dass digitale Transformation nur dann skaliert, wenn sie als steuerungsseitige Re-Architektur verstanden wird: Prioritäten, Mandate, Kapazität und Personalumbau müssen synchronisiert werden.

Zentrale Hypothesen:
Digitale Transformation scheitert selten an IT, sondern an Mandat und Entscheidungsmacht. Verantwortung ohne Entscheidungsrechte erzeugt Schattenorganisationen statt Umsetzung.
OZG-/Plattform-/D-Stack-/KI-Initiativen bleiben Stückwerk, solange Kapazität nicht aktiv umgeschichtet wird. Transformation "nebenher" ist ein (teurer) Organisationsmythos.
Digitalisierung ist Personalumbau. Neue digitale Leistungen brauchen neue Rollen (z. B. Product Ownership, Prozess- und Datenverantwortung, Service Design, Change im Betrieb) und damit Skill-Aufbau, Mobilität und passende Anreizsysteme.
Der Legislaturzyklus ist kein Störfaktor, sondern ein Designparameter. Transformation braucht eine Taktung, die politisch anschlussfähig und administrativ wirksam ist.

Erwarteter Mehrwert (Take-aways)
Teilnehmende erhalten ein Steuerungsmodell, das Digitalisierung im öffentlichen Sektor realistisch (politische Zyklen, Regelbindung) und zugleich wirksam denkt, sowie ein Diagnose-Tool mit fünf Fragen zur Bewertung digitaler Transformationsvorhaben.

Die Referentin berät den Public Sector an der Schnittstelle von Strategie, Organisation, HR und Learning & Development und hat u. a. Lernökosysteme, Digitalkompetenzen sowie Steuerungs- und Befähigungsprogramme in Bundes- und Landesbehörden aufgebaut und verantwortet.

Moderation

A

Alexander Sträb

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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Der Marktplatz KI-Möglichkeiten: Teamplay als Erfolgsfaktor er KI-Transformation

Moderation

D

Dr. Ute Enderlein

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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Mit KI-Agenten durchdigitalisieren, statt analoge Prozesse zu pflastern

Moderation

D

Dr. Ute Enderlein

Sächsische Staatskanzlei

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
IT-Infrastruktur
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Private Cloud inSIDe

Mit dem ambitionierten Vorhaben des SMF, ein fachlich flexibles, technisch zukunftsfähiges und integriertes IT-System für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in der sächsischen Staatsverwaltung zu schaffen und dessen Infrastrukturbetrieb zu zentralisieren, wurde 2022 im SID der Grundstein einer Private Cloud für den Freistaat Sachsen gelegt. Über deren Aufbau sowie kontinuierlichen Fortentwicklung zur so genannten „MIGRA-Plattform“ wurde bereits auf den ITOF-Veranstaltungen 2022 und 2024 berichtet.


In den beiden vergangenen Jahren wurden eine Vielzahl von Bestandsverfahren erfolgreich auf die Plattform migriert und die Basis zur Umsetzung aktueller Kundenbedarfe, wie etwa einer mandantenfähigen VDI-Lösung oder einer speziellen Hardwareumgebung zur Aufnahme KI-gestützter Anwendungen, geschaffen.


Der Vortrag gibt einen Überblick zum derzeitigen Ausbau- und Reifegrad der Cloudplattform sowie zu den weiteren vor dem SID liegenden betrieblichen und technologischen Herausforderungen.

Mitwirkende

13:30 – 14:00 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Ein Praxisbeispiel: Prozesse optimieren mit der Business AI Plattform unter den Anforderungen des öffentlichen Sektors

13:30 – 14:20 Uhr • 22.09.2026

Newwork-Stage
Künstliche Intelligenz
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Agentisch. Effizient. Sicher.

Wie KI-Agenten Unternehmensprozesse intelligent orchestrieren, Entscheidungen vorbereiten und Aufgaben sicher über Systemgrenzen hinweg ausführen.

13:30 – 14:00 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Serviceorientierung statt Technikverwaltung - IT-Service-Management im SID

Der SID stellt sein IT-Service-Management neu auf und führt ServiceNow als zentrale Plattform für serviceorientierte Prozesse ein. In unserem Vortrag zeigen wir Ihnen den Weg vom Zielbild über die Standardisierung bestehender Abläufe bis hin zum Go-live und beleuchten dabei insbesondere die Herausforderungen. Im Fokus stehen die initial eingeführten Bausteine Incident Management, Request Management und Knowledge Management sowie das Self-Service-Portal als künftige Schnittstelle zu unseren Kunden. Was hat uns auf dem Weg beschäftigt – und welche nächsten Schritte beginnen eigentlich erst mit dem Produktivstart?

13:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 2
Staatsmodernisierung
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Transformation Readiness Check - Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Die größte Hürde für Staatsmodernisierung und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist nicht die Technologie – sondern die zumeist geringe Transformationsfähigkeit der betroffenen Organisationen. Doch wie lässt sich professionell einschätzen, ob die Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderung erfüllt sind? Welche Faktoren entscheiden konkret über Erfolg oder Misserfolg?

Unser interaktiver Workshop stellt den „Transformation Readiness Check“ vor –  Einen Online-Selbsttest, der Erfahrungswerte aus der öffentlichen Verwaltung bündelt, um eine schnelle und nachvollziehbare Bewertung der Transformationsfähigkeit zu ermöglichen.

In einem vierstufigen Format arbeiten die Teilnehmenden aktiv mit:

  1. Austausch zu zentralen Erfolgsfaktoren digitaler Transformation
  2. Vorstellung des Readiness Checks und seiner Bewertungslogik
  3. Anwendung auf eigene Praxisbeispiele der Teilnehmenden
  4. Diskussion von Einsatzszenarien und möglichen nächsten Schritten

Der Mehrwert für die Teilnehmenden liegt in der direkten Anwendbarkeit:
Sie erhalten ein konkretes Tool zur Selbstbewertung, stärken ihr Verständnis für gelingende Transformation in komplexen Verwaltungsstrukturen und entwickeln praxisnahe Impulse für ihre eigene Organisation.

Das Format richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, IT und Organisationsentwicklung, die Transformationsprozesse aktiv mitgestalten und ihre eigene Organisation zukunftsfähig aufstellen möchten.

14:00 – 14:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Verwaltungsdigitalisierung mit System-wie die DiVA-Plattform Komplexität reduziert

Mit der DiVA-Plattform wird eine Arbeitsumgebung vorgestellt, die Verwaltungsdigitalisierung neu strukturiert – mit klarem Fokus auf E-Akte und DMS.


Der Beitrag zeigt, wie die Plattform funktioniert und was sie praktisch leisten kann. Im Zentrum stehen Werkzeuge, die mehr sind als klassische Wissensseiten: Interaktive Dialoge, Checklisten und Entscheidungslogiken führen Schritt für Schritt durch komplexe Fragestellungen. Statt sich durch Dokumente zu arbeiten, wird man durch Entscheidungs-, Planungs- und Abstimmungsprozesse geführt.


Der Effekt: Ordnung in einem Feld, das oft von Unsicherheit und Abhängigkeiten geprägt ist. Einführungs- und Weiterentwicklungsprozesse rund um E-Akte und DMS lassen sich systematisch, nachvollziehbar und vor allem passgenau zur eigenen Ausgangslage gestalten. Zusammenhänge zwischen Organisation, Technik, Recht und bestehenden Verfahren werden sichtbar – und damit überhaupt erst steuerbar.


Das Beste daran: Dieser Ansatz funktioniert nicht nur für die E-Akte. Er zeigt, wie sich Digitalisierungsprozesse insgesamt strukturieren lassen – und wie aus vielen Einzelfragen ein belastbares, wiederverwendbares System wird.

14:00 – 14:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digitale Souveränität
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Wenn Strategie auf Server trifft: Ein Doppelimpuls zu souveräner KI im Behördenalltag

Souveräne KI wird viel gefordert und selten konkret. In diesem Doppelimpuls treffen zwei Perspektiven aufeinander, die in der Praxis zusammengehören. Karl-Jorit Hausdorf ordnet ein, was digitale Souveränität für Behörden technisch und organisatorisch bedeutet: von der Frage, welche Daten ein Sprachmodell verarbeiten darf, bis zur Wahl des passenden Betriebsmodells zwischen Cloud, On-Premises und hybriden Ansätzen. Lean Winter beleuchtet die strategische Dimension: Warum geopolitische Verschiebungen und die Abhängigkeit von wenigen außereuropäischen Anbietern den Handlungsdruck erhöhen, welche europäischen Alternativen inzwischen ernsthaft konkurrenzfähig sind und wie Verwaltungen Souveränität als Gestaltungsaufgabe statt als Einschränkung begreifen können. In zehn Minuten entsteht so ein realistisches Bild davon, wo souveräne KI in der Verwaltung heute steht und wo Strategie und Serverraum noch nicht zusammenpassen.

14:00 – 14:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digitale Souveränität
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Open-Xchange als Alternative zu Microsoft Exchange - Ansatz eines Validierungsprojektes

Microsoft Exchange ist in vielen Verwaltungen eine zentrale und über Jahre gewachsene Kommunikationsplattform. Gleichzeitig führen strategische Überlegungen zu digitaler Souveränität,Herstellerabhängigkeiten und zukünftigen Betriebsmodellen dazu, Alternativen neu zu bewerten. Doch kann eine Plattform wie Open-Xchange Exchange in einer bestehenden Organisation tatsächlich ersetzen?

Welche Funktionen sind vergleichbar, wo bestehen Unterschiede und welche Abhängigkeiten zu Outlook, Active Directory, mobilen Endgeräten, Fachanwendungen oder bestehenden Betriebsprozessen müssen berücksichtigt werden?


Der Impulsvortrag stellt den Ansatz eines Validierungsprojektes vor, mit dem Open-Xchange strukturiert als mögliche Alternative zu Microsoft Exchange untersucht wird. Im Mittelpunkt stehen Anforderungen, Bewertungskriterien, technische Integration und ein praxisnahes Vorgehen für eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Mitwirkende

14:00 – 14:30 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Verwaltung trotz Fachkräftemangel leistungsfähig halten: Wie KI die nächste Stufe des Workforce Managements ermöglicht

Mitwirkende

14:00 – 14:30 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Nachgefragt: Wie der SID seine Kundenorientierung stärkt

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Herausforderungen digitaler Prozesse in der Verwaltung

Bei der digitalen Abwicklung liegen wir inzwischen bei über 50%. Gemeinsam mit dem Staatsministerium der Finanzen haben wir den Förder-Diital-Modulbaukasten aufgebaut. Wir würden gern grundlegend darstellen, wie wir dorthin gekommen sind, und könnten den Schwerpunkt wahlweise auf digitale und teilweise sogar automatisierte Förderprogramme oder auf unsere Serviceplattform legen.

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digitale Souveränität
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Souverän und vergabefrei: Wie Kommunen über die Deutschlandplattform zu KI und innovativer Software kommen

Kommunen stehen unter doppeltem Druck: Sie sollen schnell modernisieren, künstliche Intelligenz und moderne Software produktiv einsetzen, geraten dabei aber leicht in Abhängigkeiten einzelner Anbieter, oder es fehlt ihnen die Möglichkeit, Innovation im bestehenden Setup überhaupt zu nutzen. Hinzu kommen langwierige Vergabeverfahren, die jede Idee um Monate verzögern.

Die Session zeigt, dass dieser Zielkonflikt auflösbar ist: schneller Zugang zu moderner Technologie und digitale Souveränität schließen sich nicht aus.


GovTech Kommunal e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in kommunaler Trägerschaft. Er eröffnet Städten, Gemeinden und Landkreisen Zugang zu digitalem Know-how, moderner Software und einem bundesweiten GovTech-Ökosystem. Zwei Bausteine stehen im Mittelpunkt: erstens die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeitenden, insbesondere im Bereich künstliche Intelligenz, damit Verwaltungen nicht nur Werkzeuge erhalten, sondern auch die Kompetenz, sie souverän einzusetzen. Zweitens die Deutschlandplattform als gemeinsame nationale Infrastruktur, über die innovative Lösungen aus dem GovTech-Ökosystem direkt und ohne eigenes Vergabeverfahren in der Verwaltung genutzt werden können.


Im Zentrum steht der inhouse-fähige, vergabefreie Zugang zu KI- und SaaS-Lösungen. Der Hebel: Als Mitglied im kommunal getragenen Verein können Kommunen Software und KI-Anwendungen vergabefrei und inhouse-fähig nutzen. In der Praxis bedeutet das keine monatelangen Ausschreibungen und einen Weg von der Idee zur produktiven Lösung in Wochen statt Jahren. Zugleich entsteht digitale Souveränität, weil die Lösungen aus einer kommunal kontrollierten Struktur kommen und die Mitarbeitenden über die begleitende Qualifizierung Innovation eigenständig anwenden können. Damit wird die Deutschlandplattform zur konkreten Antwort auf eine Leitfrage des ITOF: Wie sichern wir digitale Unabhängigkeit, ohne bei der Modernisierung den Anschluss zu verlieren?


Den Nutzen machen wir anhand eines konkreten Live-Case greifbar: eine reale cloudbasierte Fachanwendung, ihr vergabefreier Bezugsweg und der konkrete Mehrwert für den Verwaltungsalltag.


Zielgruppe sind Entscheider und Fachverantwortliche aus sächsischen Kommunen und Staatsbehörden, die einen pragmatischen und zugleich souveränen Einstieg in moderne Technologie suchen. Die Session zahlt direkt auf die ITOF-Leitthemen künstliche Intelligenz und digitale Souveränität ein.


Als Impulsgeber vorgesehen ist Marian Schreier, Geschäftsführer von GovTech Kommunal e.V. und ehemaliger Bürgermeister, der die kommunale Perspektive aus eigener Verwaltungspraxis einbringt.

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digitale Souveränität
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Deutsche Verwaltungscloud (DVC) und dem Marktplatz Deutschland Digital (MDD) kennenlernen

In diesem Workshop-Format würden wir DVC und MDD vorstellen, die Vorteile für die Teilnehmenden sichtbar machen, Fragen beantworten und in einer anschließenden Diskussion gemeinsam in den Austausch gehen sowie Bedarfe aufnehmen.
Deep Dive DVC & MDD

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Viele Beteiligte, ein Ergebnis: Die Steuerung eines bundesweiten OZG-Vorhabens am Beispiel der Sozialplattform

Große Digitalisierungsprojekte in der Verwaltung scheitern selten an der Technik. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, zahlreiche Organisationen über föderale und institutionelle Grenzen hinweg auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Bund, Länder, Kommunen sowie weitere öffentliche und private Akteure müssen dabei effektiv zusammenwirken.

14:30 – 15:15 Uhr • 22.09.2026

Newwork-Stage
Digitale Souveränität
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Warum souveräne Infrastruktur allein nicht reicht

Warum ein Rechenzentrum in Europa noch keine digitale Souveränität schafft. Welche Rolle Infrastruktur, Software, Datenhoheit und Governance für echte Unabhängigkeit spielen.

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
IT-Infrastruktur
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Siegel- und Signaturplattform: Erste Erfahrungen aus den Pilotbehörden

14:30 – 15:00 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Souveräne KI für die Öffentliche Verwaltung

15:00 – 15:30 Uhr • 22.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Sachsens Verwaltung. Digital beschleunigt.

mert

Mitwirkende

15:00 – 15:30 Uhr • 22.09.2026

Pause - Besuch der Ausstellung

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
IT-Infrastruktur
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Viele Geräte, eine Lösung: Unified Endpoint Management

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Die drei ungelösten Fragen kommunaler Digitalisierung - und eine genossenschaftliche Antwort aus der Praxis

Kommunen wissen, was sie digitalisieren müssen. Die eigentlichen Hürden liegen woanders: Wie kommt eine Gemeinde ohne monatelange Vergabeverfahren an funktionierende digitale Prozesse? Wie stellt sie sicher, dass der Dienstleister kommunale Anforderungen erfüllt – und nicht primär eine Gewinnmarge? Und wie stemmt gerade eine kleine Kommune das Ganze finanziell, wenn die Haushaltslage ohnehin angespannt ist?

Die Betriebsgenossenschaft RathausCloud eG mit Sitz in Wurzen hat für diese drei Fragen einen Weg entwickelt, der weder klassische Eigenentwicklung noch konventioneller Einkauf ist. Aus einem Pilotprojekt von 14 Kommunen zur digitalen interkommunalen Zusammenarbeit ist eine Genossenschaft entstanden, die ihren Mitgliedern web- und cloudbasierte Fachverfahren bereitstellt – und zwar nicht als Ankündigung, sondern als laufenden Betrieb: Verfahren wie die Verkehrsrechtliche Anordnung, Sondernutzung, Brauchtumsfeuer, Feuerwerk, Hundesteueranmeldung oder die Beantragung einer Baumfällung laufen heute durchgängig digital und medienbruchfrei – vom Antrag der Bürgerin bis zum digital signierten Bescheid, inklusive Schnittstellen zu bestehenden Fachverfahren. Getragen wird sie von ihren Mitgliedskommunen selbst. Der Vortrag nimmt das ITOF-Publikum mit in die praktische Realität dieses Modells und beantwortet konkret:

1. Vergabe ohne Marathon. Warum die Inhouse-Fähigkeit einer kommunalen Genossenschaft und die gemeinsame Rahmenvereinbarung den Beschaffungsaufwand für einzelne Mitglieder dramatisch reduzieren – und welche rechtlichen Rahmenbedingungen das ermöglichen. Wir zeigen, wie Mitglieder über die Genossenschaft zu Sonderkonditionen Zugang zu Diensten erhalten, ohne selbst ausschreiben zu müssen.

2. Kommunale Zweckbindung statt Gewinnmaximierung. Die RathausCloud ist keine Software, die an Kommunen verkauft wird – sie ist ein Geschäftsbetrieb, dessen einziger satzungsgemäßer Zweck darin besteht, die Aufgabenerfüllung der Mitglieder im Rahmen der Daseinsvorsorge zu fördern. Welche Roadmap entsteht, wenn Bürgermeisterinnen und Verwaltungsmitarbeitende selbst über die nächsten Fachverfahren entscheiden – und warum das andere Prioritäten setzt als ein Anbietermarkt.

3. Finanzierung, die auch eine 2.000-Einwohner-Gemeinde tragen kann. Wie Ressourcenteilung, gemeinsame Entwicklung und eine solidarische Beitragsstruktur die Einstiegshürden senken. Welche Kostenblöcke wegfallen, wenn Infrastruktur, Betrieb und Weiterentwicklung auf viele Schultern verteilt werden – und wo realistische Grenzen liegen.

Der Vortrag ist bewusst praxisorientiert: Wir berichten, was in bisher umgesetzten Fachverfahren nach dem Onlinezugangsgesetz funktioniert hat und wo es hakte, wie die Einbindung von Verwaltungsgemeinschaften organisatorisch gelöst wurde und welche Lehren aus Onboarding, Gremienbeschlüssen und Aufsichtsverfahren für interessierte Kommunen hilfreich sind.

Teilnehmende nehmen ein belastbares Bild davon mit, ob das genossenschaftliche Modell für ihre eigene Kommune in Frage kommt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche typischen Fallstricke sich vermeiden lassen. Der Vortrag richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltungsleitungen, IT- und Organisationsverantwortliche sowie an alle, die nach einem Weg suchen, Digitalisierung trotz knapper Ressourcen verbindlich voranzubringen – kommunal, digital, genossenschaftlich.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Künstliche Intelligenz
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KI-Stammtisch Sachsen im Dialog

KI-Stammtisch Sachsen im Dialog mit Dr. Stephan Rohde - Sächsische Staatskanzlei; Claudia Glausch - Direktorin der Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz (LIT); Nico Dittmann - Bürgermeister der Stadt Thalheim im Erzgebirge; Daniel Krüger - IT-Innovationsmanager der Stadt Leipzig

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Initiativen und deren Umsetzung im Freistaat

Impulse und Talk

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digitale Souveränität
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Implementierung der Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitsamt Dresden und Pilotierend für den ÖGD Sachsen

GA Dresden ist bereits teilweise an die TI angebunden. Der Fokus liegt nun auf der Kopplung mit dem neuen Fachverfahren. Ziel ist der volldigitale Workflow: Von der Fallbearbeitung bis zur Kommunikation via KIM werden alle Prozesse direkt integriert. Dies optimiert den Infektionsschutz und amtsärztliche Gutachten, bricht letzte Datensilos auf und etabliert einen modernen Standard für den ÖGD Sachsen

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Wege zur digitalen Unabhänigkeit: Die sächsische Office Alternative als strategische Säule

Die digitale Souveränität von Wirtschaft und Verwaltung entscheidet sich täglich am Arbeitsplatz. Doch die weitreichende Abhängigkeit von globalen Software-Monopolen schränkt die Handlungsfähigkeit sächsischer Akteure massiv ein und birgt erhebliche datenschutzrechtliche Risiken. Der Unternehmensverband Digitalwirtschaft Sachsen setzt hier einen klaren Kontrapunkt: Wir präsentieren eine leistungsstarke, kollaborative und vollkommen souveräne Office-Alternative aus dem sächsischen Mittelstand.

Als zentraler Baustein des „Sachsen-Stacks“ beweist diese Lösung, dass moderner Büroalltag und digitale Selbstbestimmung Hand in Hand gehen können – DSGVO-konform und gehostet in lokalen Rechenzentren. In diesem Vortrag beleuchten wir die strategische Bedeutung digitaler Unabhängigkeit und zeigen praxisnah auf, wie der Umstieg gelingt. Erfahren Sie, wie wir gemeinsam die Abhängigkeit von US-Anbietern reduzieren und die Wertschöpfung in unserer Region halten.

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital.Bürgernah.Kommunal.
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Neueste Produkte und Features der Amt 24-Onlinedienste

Vortrag + Live-Demo

Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über das Angebot der Amt24-Online-Antragsassistenten in ihren verschiedenen Produktgruppen. Im Fokus stehen zentrale Funktionen und Mehrwerte für Kommunen – darunter die Integration der BundID, die Gewährleistung von Rechtssicherheit, die konsequente Ausrichtung an XStandards sowie die Anbindung an Fachverfahren (inklusive eines kurzen Einblicks in aktuelle Entwicklungen).
Darüber hinaus werden die Vorteile der zentralen Bereitstellung sowie der Produktlebenszyklus beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf bestehenden Features und geplanten technischen Weiterentwicklungen, insbesondere im Kontext der V2-Engine und der GeoSN-Anbindung.


Abgerundet wird der Vortrag durch einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie eine Live-Demonstration von drei ausgewählten Diensten.


Die Amt24-Online-Antragsassistenten werden von der Komm24 gemeinsam mit sächsischen Dienstleistern im Auftrag der SAKD entwickelt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Von Akte bis Zahlung: Souveräne Cloud für die Verwaltungs-IT

Souveräne Cloud ist Realität und Notwendigkeit. Mit SAP Sovereign Cloud und Delos Cloud steht dem öffentlichen Sektor erstmals eine vollständig souveräne Verwaltungs-IT zur Verfügung. Sie vereint die vier Säulen der Souveränität: Daten, Betrieb, Technik und rechtliche Kontrolle. Ob Microsoft-Arbeitsplatz, SAP-Kernsysteme, Fachverfahren, KI oder Innovations-Plattform: dieser Vortrag zeigt, was möglich ist und wie Behörden jetzt handeln können.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Alles Staatsmodernisierung?

Mitwirkende

Matthias Schuster

Matthias Schuster

Sächsische Staatskanzlei

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
IT-Sicherheit
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Schatten-KI - Verborgenes Risiko

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Digitale Souveränität: Vom Souveränitätsversprechen zur Beschaffungsrealität. Wie aus politischen Leitplanken einsatzfähige KI-Plattformen für die Verwaltung werden

Digitale Souveränität ist mehr als ein Serverstandort. Sie entscheidet darüber, ob Staat und Verwaltung in einer KI-getriebenen Welt handlungsfähig bleiben: bei der Kontrolle über eigene Daten, bei der Auswahl vertrauenswürdiger Technologiepartner und bei der Frage, wer künftig die Regeln setzt. Lean Winter ordnet ein, warum die Abhängigkeit von wenigen außereuropäischen Anbietern zum strategischen Risiko wird, welche Entwicklungen im europäischen KI-Ökosystem Anlass zu Zuversicht geben und welche Souveränitätsstufen es zwischen vollständiger Eigenentwicklung und reiner Cloud-Nutzung tatsächlich gibt. Dabei geht es auch um unbequeme Abwägungen: Was kostet Souveränität, wo ist sie unverzichtbar und wo ist ein pragmatischer, hybrider Ansatz die ehrlichere Antwort? Ein Vortrag für Entscheiderinnen und Entscheider in Bund, Ländern und Kommunen, die Souveränität nicht als Schlagwort, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe verstehen wollen.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Kommunen am Limit - Leipzig hinterfragt Strukturen

Mitwirkende

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Digitaler Zwilling

Digitale Zwillinge machen komplexe Zusammenhänge sichtbar und schaffen eine neue Grundlage für Planung und Entscheidungen. Mit dem Digitalen Zwilling Sachsen zeigen wir, wie Geodaten, Fachdaten und 3D-Technologien gemeinsam neue Perspektiven für eine moderne Verwaltung eröffnen.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Von KI-Hype zu echter Wertschöpfung. Wie KI dort Mehrwert schafft, wo sie wirklich gebraucht wird

Der erfolgreiche Einsatz von KI beginnt nicht mit der Wahl eines Sprachmodells, sondern mit der richtigen Strategie. Der Vortrag zeigt, wie Kommunen und Unternehmen geeignete Anwendungsfälle identifizieren, diese in einem Proof of Concept validieren und KI-Lösungen anschließend sicher auf eigener Infrastruktur betreiben. Erfahren Sie, warum ein pragmatisches Vorgehen, Datenschutz und digitale Souveränität entscheidende Erfolgsfaktoren für den produktiven KI Einsatz sind.

15:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 1
Staatsmodernisierung
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Agilität erleben- Experiment und Reflexion

Inhalt: Praktisches Experiment zur Simulation klassischer und agiler Entwicklungsprozesse, aktive Einbindung der Teilnehmenden, abschließende Reflexion der gemachten Erfahrungen

• Ziel: Agilität greifbar und erlebbar machen, insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Verwaltungsmodernisierung

• Teilnehmerzahl: Flexibel

• Materialien: Werden von mir gestellt; für den Workshop wären Tische und ein Beamer hilfreich

Mein Hintergrund: Als zertifizierter Scrum Master und Agile Coach (SMF) habe ich im Großprojekt HKR2025 agiles Projektmanagement etabliert und maßgeblich zum Projekterfolg beigetragen. Nebenberuflich bin ich als Lehrbeauftragter tätig und binde gerne theoretische Grundlagen zu Agilität und Scrum ein, sofern gewünscht.

15:30 – 15:50 Uhr • 22.09.2026

Einen KI-Agenten sicher onboarden

Die Demo zeigt, wie ein KI-Agent eine definierte Rolle, Aufgaben, Zugriffsrechte und Freigabeprozesse erhält. So wird nachvollziehbar, was der Agent darf, auf welche Daten er zugreifen kann und wann ein Mensch entscheiden muss.

15:30 – 16:00 Uhr • 22.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Quantum Computing - Die Zukunft der Digitalisierung in Sachsen

15:30 – 16.00 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Verwaltung modernisieren. Zukunft ermöglichen. Wie eine kommunale Business Suite Fachprozesse integriert und Innovationen nutzbar macht

Mitwirkende

16:00 – 16:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Amt24: Der Weg zur Bereitstellung eines Onlinedienstes

Wie wird aus einer Verwaltungsleistung ein nutzerfreundlicher Onlinedienst auf Amt24? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in den gesamten Bereitstellungsprozess – von der ersten Idee über die fachliche und technische Umsetzung bis zur Veröffentlichung. Anhand konkreter Beispiele werden die beteiligten Rollen, erforderlichen Arbeitsschritte und bewährten Vorgehensweisen vorgestellt. Darüber hinaus werden typische Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus der Praxis beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten einen kompakten Überblick darüber, wie Amt24 Behörden bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen unterstützt und welche Erfolgsfaktoren für eine effiziente und qualitativ hochwertige Bereitstellung von Onlinediensten entscheidend sind.

16:00 – 16:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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Jenseits von Tabellen und Prompte: Modellgetriebene - KI - Softwarentwicklung als Schlüssel zur digitalen Transformation der Verwaltung

16:00 – 16:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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VIS-GenAI - Ihre Akten wissen mehr, als Sie denken.

Was wäre, wenn Sie Ihre E-Akte nicht mehr durchsuchen müssten? Was wäre, wenn Sie sie einfach fragen könnten? Und was wäre, wenn sie Ihnen nicht nur antwortet – sondern dabei genau weiß, was Sie sehen dürfen? Genau darum geht es bei VIS-GenAI.

Mitwirkende

16:00 – 16:30 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital.Bürgernah.Kommunal.
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Kommunale Amt24-Onlinedienste - Produkte, Features, Perspektiven

Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über das Angebot der Amt24-Online-Antragsassistenten in ihren verschiedenen Produktgruppen. Im Fokus stehen zentrale Funktionen und Mehrwerte für Kommunen – darunter die Integration der BundID, die Gewährleistung von Rechtssicherheit, die konsequente Ausrichtung an XStandards sowie die Anbindung an Fachverfahren (inklusive eines kurzen Einblicks in aktuelle Entwicklungen).

Darüber hinaus werden die Vorteile der zentralen Bereitstellung sowie der Produktlebenszyklus beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf bestehenden Features und geplanten technischen Weiterentwicklungen, insbesondere im Kontext der V2-Engine und der GeoSN-Anbindung.

Abgerundet wird der Vortrag durch einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung sowie eine Live-Demonstration von drei ausgewählten Diensten.

Die Amt24-Online-Antragsassistenten werden von der Komm24 gemeinsam mit sächsischen Dienstleistern im Auftrag der SAKD entwickelt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

16:00 – 16:30 Uhr • 22.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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"Einfach digitalisieren" - Eine Initiative der Telekom für den öffentlichen Sektor in Deutschland

Mitwirkende

16:00 – 16:20 Uhr • 22.09.2026

KI-Workflows / Agent Mesh

Was passiert, wenn mehrere spezialisierte KI-Agenten gemeinsam einen Prozess bearbeiten? Die Demo zeigt, wie ein Agent Mesh Aufgaben über Systeme und Zuständigkeiten hinweg koordiniert, Informationen zusammenführt und komplexe Workflows kontrolliert ausführt.

16:30 – 16:40 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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KI-Spielwiese - Format zum Einstieg in die KI-Nutzung

Im max. 10 Min. Vortrag wird die "KI-Spielwiese" als nachnutzbares Format präsentiert sowie Hinweise zur Durchführung und Erkenntnisse aus der ersten Durchführung im SIB. Die ‚KI-Spielwiese‘ ist ein Format, um Bedienstete niedrigschwellig an das Thema Künstliche Intelligenz heranzuführen und die Hemmschwelle zur Nutzung zu senken. Das Format ist beliebig skalierbar und kann mit eigenen internen KI-Systemen wie auch mit externen KI-Systemen durchgeführt werden.

16:30 – 16:40 Uhr • 22.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Von der Papierakte zur digitalen Verwaltung

16:30 – 17:00 Uhr • 22.09.2026

Newwork-Stage
Staatsmodernisierung
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Digitaler Wohngeldantrag

Die Praxis-Demo zeigt, wie ein Wohngeldantrag digital und intelligent begleitet werden kann – von der Erfassung und Prüfung der Unterlagen bis zur strukturierten Vorbereitung der Bearbeitung. Bürgerinnen und Bürger werden gezielt unterstützt, während die finale Entscheidung bei der Verwaltung bleibt.

16:45 – 16:50 Uhr • 22.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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KI-gestützte Antragserkennung für Papieranträge

Ausweg aus der Parallelprozessfalle: Mit KI analoge und digitale Antragseingänge verbinden

Papieranträge bleiben in vielen Verwaltungen Realität. Auch wenn Onlinezugänge und elektronische Antragsstrecken aufgebaut sind, bestehen analoge Eingänge weiter. Dadurch entstehen parallele Bearbeitungswege, zusätzliche manuelle Aufwände und Medienbrüche – eine Hybridlast, die die digitale Rendite deutlich reduziert. Der Vortrag zeigt, wie KI hilft, analoge Antragseingänge in digitale Verwaltungsprozesse zu überführen. Anträge werden mittel KI erkannt, klassifiziert, ausgelesen und strukturiert an die passenden Fachverfahren oder Workflows automatisiert weitergegeben. So werden Offline- und Online-Eingänge nicht länger getrennt betrachtet, sondern in einen durchgängigen Bearbeitungsprozess integriert. IT-Leitungen und Digitalisierungsverantwortliche erhalten einen praxisnahen Blick darauf, wie sich manuelle Sichtung reduzieren, Medienbrüche vermeiden und bestehende Systeme wirksamer nutzen lassen – als konkreter Lösungsweg aus der Parallelprozessfalle.

17:00 – 18:00 Uhr • 22.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
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Überraschung zum 25. Geburtstag des ITOF

17:00 – 18:00 Uhr • 22.09.2026

Ende des Tagungsprogramms

Mittwoch, 23. September 2026

08:30 – 09:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
IT-Sicherheit
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Von der IT-Sicherheit zur digitalen Resilienz - Chancen/Risiken der KI

Die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung hat sich von der Absicherung einzelner IT-Systeme zu einer strategischen Aufgabe für digitale Resilienz entwickelt. Mit Grundschutzrücken neben bewährten Maßnahmen des BSI insbesondere Risikoorientierung, Automatisierung, Cloud-Sicherheit und der sichere Einsatz neuer Technologien in den Fokus.

Gleichzeitig verändert KI die Arbeitsweise von Behörden. KI kann Mitarbeitende entlasten, die Bearbeitung von Vorgängen beschleunigen und die Servicequalität verbessern. Dem stehen neue Herausforderungen gegenüber: Datenschutz, Datenabfluss in externe Systeme, fehlende Transparenz von KI-Ergebnissen sowie Anforderungen aus Compliance, Governance und Regulierung.

Der Vortrag zeigt die Entwicklung der Informationssicherheit im öffentlichen Sektor, beleuchtet Chancen und Risiken von KI und gibt Anregungen Rechtskonformität in einer modernen Verwaltung zu gewährleisten.

08:30 – 09:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
IT-Sicherheit
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Agentische KI in den Händen der Angreifer - Wenn Sekunden zählen

Gezielte Cyberangriffe waren lange stark von menschlicher Expertise und Zeit abhängig.

Angreifer mussten recherchieren, Werkzeuge beherrschen, Ergebnisse auswerten und Schritt für Schritt entscheiden, wie es weitergeht. Agentische KI verändert diese Rechnung. Sie kann Aufgaben selbstständig übernehmen, Ergebnisse bewerten und innerhalb kürzester Zeit die nächsten Schritte einleiten. Anhand eines realen Angriffstests zeigt der Vortrag, wie solch ein Angriff funktioniert. Was passiert, wenn moderne KI-Systeme auf ein Unternehmen angesetzt werden? Wie viel Zeit, Aufwand und Spezialwissen braucht ein Angreifer heute tatsächlich noch – und was bedeutet es für die Verteidigung?


Die neue Geschwindigkeit verändert die Rahmenbedingungen der Cybersecurity grundlegend. Der Vortrag zeigt, warum jetzt der Zeitpunkt ist, die eigene Verteidigung neu zu denken – und welche Konsequenzen Organisationen und Behörden aus dieser Entwicklung ziehen müssen.

Mitwirkende

8:30 – 9:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Mehr als ein Chatbot: Was unter der Haube einer souveränen Behörden-KI wirklich steckt - und worauf es im Betrieb ankommt

Unsere KI-Wette: Ein pragmatischer Einstieg, mit dem sich innerhalb von 14 Tagen Nutzen und Machbarkeit eines konkreten APA-Piloten nachweisen lassen – als belastbare Entscheidungsgrundlage, bevor in eine produktive Umsetzung investiert wird. Abschließend zeigen wir den Weg vom ersten Pilotprozess bis zur schrittweisen Skalierung.

8:30 – 09:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Digitale Souveränität
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Sachsen als Exportland Digitaler Souveränität - ein Impuls aus der Digitalwirtschaft

Nicht zuletzt aufgrund der großen weltpolitischen Veränderungen hat Europa einen Fokus auf die Herstellung digitaler Souveränität gerichtet.

Viele Aktivitäten zielen auf die Reduktion der Abhängigkeit von einzelnen IT-Dienstleistern in Verwaltung und Wirtschaft ab.

Ausgelöst durch Sorge vor der Abhängigkeit von außereuropäischen Kräften, hat das Thema enorm Dynamik gewonnen.

In diesem Vortrag soll ein anderer Blickwinkel eingenommen werden, indem die Aktivitäten digitaler Souveränität nicht als Reaktion auf eine steigende Abhängigkeit von einzelnen Anbietern betrachtet wird, sondern als enorme Chance, die der Freistaat Sachsen in der aktuellen Ausgangslage besitzt. Dabei soll sowohl auf die Chancen der Anwender- wie auch der Anbieterseite souveräner IT-Lösungen eingegangen werden.

Nach einer Einordnung des Themas wird kurz die Open-Source-Strategie des Freistaats Sachsen betrachtet, die ein zentraler Hebel für die Reduzierung von Abhängigkeiten und die Förderung transparenter, nachnutzbarer IT-Infrastrukturen ist. Darüber hinaus werden die Rolle und das Wirken sächsischer IT-Verbände beleuchtet, beispielsweise ALASCA als Interessensvertretung für Open-Source- und Cloud-Ökosysteme, der Verband der sächsischen Digitalwirtschaft, der die Interessen der regionalen Branche gebündelt vertritt und auch Silicon Saxony als eines der größten europäischen Mikroelektronik- und IT-Netzwerke. Daraufhin wird auf das ökonomische Potential eingegangen, das digitale Souveränität jenseits des Hypes rund um das Thema für den Freistaat Sachsen bietet. Der Vortrag schließt mit einem Appell, dieses Potential ganzheitlich zu erschließen. Insgesamt ist es Ziel des Vortrags aufzuzeigen, wie aus den bestehenden Stärken und Initiativen Sachsens ein Beitrag zur digitalen Souveränität über die Landesgrenzen hinaus entstehen kann: Sachsen als Exportland souveräner Lösungen.

9:00 – 9:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Roll-In-Turbo für Sachsen: Erfahrungen aus der zentral begleiteten Implementierung von Online-Diensten

Wenn der Freistaat Sachsen Online-Dienste bereitstellt, fängt die Arbeit in den Kommunen erst an. Damit aus den zentralen IT-Investitionen des Freistaates eine echte Entlastung in den Kommunen wird, braucht es mehr als nur kostenlose Online-Dienste. Hinter der erfolgreichen Einführung der Online-Dienste eWA (in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband KISA) und eWaffe (in Zusammenarbeit mit der Komm24 GmbH) steckt eine enge Verzahnung von zentraler Unterstützung und kommunalem Einsatz.

Wir ziehen Bilanz und werfen einen Blick hinter die Kulissen:
• Für Kommunen: Was hat die Kommunen wirklich entlastet? Welche Hürden konnten durch eine zentrale Koordination aus dem Weg geräumt werden?
• Für das Land: Welche zentralen Maßnahmen sorgen dafür, dass Online-Dienste flächendeckend ankommen und genutzt werden?
Im Vortrag werden die Learnings aus dem Projektalltag präsentiert und daraus konkrete Empfehlungen abgeleitet, wie der Freistaat Sachsen und die Kommunen künftige Roll-Ins noch smarter und ressourcenschonender gestalten können. Der Vortrag beinhaltet folgende drei Kernpunkte:
• Best Practice: Wie zentrale Unterstützung den kommunalen Eigenaufwand bei eWaffe und eWA massiv reduziert hat.
• Ehrliche Bilanz: Welche Unterstützungsangebote (Beratung, Finanzierung, Organisation) den größten Impact hatten – und welche noch ausbaufähig sind.
• Blaupause Sachsen:  Welche strategischen Empfehlungen für das Zusammenspiel zwischen Ministerien, Dienstleistern und Kommunen beim weiteren OZG-Ausbau interessant sind.

9:00 – 09:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Künstliche Intelligenz
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Digitale Souveränität in der Verwaltung: KI-basierte Prozessautomatisierung mit Xpact Gov

Die öffentliche Verwaltung steht vor der Aufgabe, Digitalisierung, Effizienz, Datenschutz, Informationssicherheit und digitale Souveränität miteinander zu verbinden. Der Impulsvortrag zeigt, wie Xpact Gov Kommunen und Behörden dabei unterstützt, dokumentenbasierte Prozesse mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu automatisieren und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten zu behalten. Die Lösung kann On-Premises oder in gesicherten Cloud-Umgebungen betrieben werden, verarbeitet Daten behördengetrennt und integriert sich in bestehende Fachverfahren.


Anhand konkreter Praxisbeispiele wird gezeigt, wie Dokumente wie Bau- und Ausländerakten, Anträge, E-Akten, Rechnungen, E-Mails oder Briefpost automatisiert erkannt, klassifiziert und verarbeitet werden. Die KI extrahiert relevante Informationen, prüft Vollständigkeit und übergibt Daten strukturiert an Fachverfahren. Das Ergebnis: kürzere Bearbeitungszeiten, weniger manuelle Tätigkeiten, bessere Services und digitale Souveränität durch KI „Made in Germany“.

09:00 – 09:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Schulungsmanagement im HKR-System - Weshalb digitaler Wandel bei den Endnutzern gewinnt

Das HKR Competence Center im Landesamt für Steuern und Finanzen treibt das Rollout des neuen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen im Freistaat Sachsen voran.
Nach erfolgreichen Meilensteinen wie der Produktivsetzung des SAP-Gesamtsystems in der Hauptkasse des Freistaates Sachsen sowie ausgewählten Behörden zum 01.01.2026 steht der Rollout in weiteren Behörden sowie der Systembetrieb im Fokus.

Damit die technischen und prozessualen Innovationen ihre volle Wirkung entfalten können, ist eine reibungslose Implementierung und Betreuung in den jeweiligen Dienststellen entscheidend. Hier setzt das Schulungsmanagement mit einer modularen und flexiblen Schulungsmethodik als ein wichtiger Erfolgsfaktor bei den Endnutzern an und wird dabei innovativ sowie digital neu gedacht.

Der Vortrag beleuchtet, wie durch eine zielgruppengerechte, praxisnahe und nachhaltige Qualifizierung der Beschäftigten die Brücke zwischen komplexer Software und täglicher Verwaltungspraxis geschlagen wird.

Im Mittelpunkt stehen dabei die systematische Vorbereitung und Begleitung der Endnutzer auf ihrem Weg in die digitale Zukunft um Akzeptanz zu sichern, Anwendungsfehler zu minimieren und den langfristigen Projekterfolg des HKR-Gesamtsystems im Freistaat aktiv abzusichern.

9:00 – 9:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Künstliche Intelligenz
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Nutzung von KI in der Verwaltung - "Vom Chatbot zur Prozessintegration"

9:00 – 9:30 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Agentische KI in der öffentlichen Verwaltung - Von der Vision zur sicheren & souveränen Umsetzung

9:00 – 9:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
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Wie innovationsfreundlich muss Verwaltung ?

Innovation-Talk

9:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 1
Staatsmodernisierung
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G24 - Gemeinsam schneller gründen

Die aktuelle Landschaft der Unternehmensgründung bedeutet für Deutschland einen Standortnachteil. Die aktuelle Landschaft der Unternehmensgründung ist geprägt von Komplexität, Kleinteiligkeit und intransparenten Abläufen. Gründerinnen und Gründer erleben den Staat oft als Bremser in einem Prozess, der scheinbar aus der Zeit gefallen ist.
Ein kritischer Fehler der Vergangenheit: Die bloße Digitalisierung bestehender Strukturen. Wer einen überkomplexen, bürokratischen Prozess digitalisiert, erhält lediglich einen überkomplexen digitalen Prozess – aber keine Beschleunigung. Um echte Effizienzgewinne zu erzielen, reicht Software nicht aus; vorausgehen muss eine Vereinfachung des Rechtsrahmens.

„Gründen in 24 Stunden“ ist weit mehr als ein ambitioniertes Zielbild; es ist ein zentrales Hebelprojekt der Bundes-Modernisierungsagenda (01.10.2025). Die Föderale Modernisierungsagenda (04.12.2025) gibt mit der Maßnahme 183 einen verbindlichen Umsetzungsauftrag vor, der eine radikale Transformation fordert:
- Bis Ende 2026: Schaffung eines neuen, modernen Gründungsrechts auf Bundesebene.
- Bis 2029: Schrittweise technische, organisatorische und rechtliche Umsetzung bis zum Ende der 21. Legislaturperiode.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) übernimmt hierbei die koordinierende Rolle auf Landesebene, um die verschiedenen Ebenen zu synchronisieren.

Die Zielrichtung ist klar: Staatliche Prüfprozesse sollen im Standardfall durch regelbasierte Automatisierung ersetzt werden. Durch intelligente Registerabfragen sollen rechtswirksame Bescheide in Echtzeit generiert werden. Dabei vollzieht der Staat einen Paradigmenwechsel: Vom reinen Prüfer, der auf die (oft fehlerhafte) Vorarbeit der Gründer angewiesen ist, hin zum proaktiven Dienstleister. Anstatt dass Gründer mühsam nach ihren Pflichten suchen müssen, ermittelt das System künftig die individuellen Anforderungen im Einzelfall und steuert den Prozess aktiv.

Ein Projekt dieser Größenordnung lässt sich nicht in Silos lösen. Es erfordert eine beispiellose Verzahnung der Akteure. Wir bringen alle entscheidenden Stakeholder an einen Tisch: Kommunen (Kreise und Gemeinden), Finanzämter, Registergerichte, Notare, Kammern und Versicherungsträger. Nur wenn die Expertise der Verwaltungspraxis – von der Registerführung bis hin zur beschleunigten Vergabe von Steuernummern – direkt in die Gestaltung des neuen Prozesses einfließt, wird der rechtliche Rahmen zu einer lebensnahen, funktionierenden Realität.

Dieser Workshop ist als strategische Arbeitssitzung konzipiert. Ziel ist es nicht, lediglich über das Vorhaben zu informieren, sondern bereits Ansätze für die praktische Umsetzung im Freistaat Sachsen zu diskutieren.

Am Ende des Workshops stehen für jeden Teilnehmer konkrete Handlungsempfehlungen, die als Grundlage für die lokale und überregionale Umsetzung dienen können.

Zielgruppe: Entscheidungsträger in Kommunen, Behörden und Kammern.
Kernbotschaft: Wir digitalisieren nicht den Status Quo – wir gestalten die Zukunft der Gründung.

9:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Agentic Process Automation (APA) - vom KI-Potenzial zur Machbarkeit in 14 Tagen!

Die Technologie ist da – doch wie gelingt erfolgreiche Prozessautomatisierung in der öffentlichen Verwaltung? Klassische Automatisierung stößt dort an ihre Grenzen, wo Prozesse unstrukturiert sind, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden müssen und hoher Abstimmungs- und Koordinationsaufwand entsteht. APA als KI-gestützte, kontextsensitive Automatisierung, die Prozesse versteht, Informationen zusammenführt, Entscheidungen vorbereitet und Mitarbeitende gezielt entlastet – statt lediglich einzelne Prozessschritte zu automatisieren.

09:30 – 10:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Der große Klick 3.0 - Warum Digitalisierung in Kommunen gelingt - oder scheitert

09:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
IT-Sicherheit
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Wie erhöhen wir die Resilienz der Verwaltung? Neue Ansätze für Sachsen

9:30 – 10:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Vortrag: Modellprojekt Smart City Dresden - was nun?

Die Landeshauptstadt Dresden ist eine von 73 deutschen Kommunen, die sich am Modellprojekt Smart Cities (MPSC) beteiligt, welches vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der KfW gefördert wird. Das Modellprojekt Smart City Dresden ist im Januar 2022 gestartet, die Projektleitung liegt beim Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen. Ein wichtiger Partner ist die TU Dresden, welche sich für die Strategieentwicklung und die Wirkungsanalyse verantwortlich zeichnet. In der Projektlaufzeit wurde eine Smart-City-Strategie für Dresden erstellt sowie an Konzepten und der modellhaften Umsetzung der 10 Einzelmaßnahmen gearbeitet. Ziel des MPSC ist die modellhafte Erprobung von Lösungen, die zu einer nachhaltigen und zukunftsgerichteten Stadtentwicklung beitragen. Die Modellkommunen sind ausgewählt worden, um nach dem MPSC ihre entwickelten Lösungen und Maßnahmen allen anderen Kommunen in Deutschland zur Verfügung zu stellen, sodass Kosten und andere wertvolle Ressourcen gespart werden können. Das Projekt endet für die Dresden Ende 2026. Da nach Ende des MPSC über 600 übertragbare Maßnahmen zur Verfügung stehen werden, will es sich die Landeshauptstadt Dresden bereits jetzt und verstärkt ab 2027 zur Aufgabe machen, den Transfer geeigneter Lösungen aus anderen Kommunen nach Dresden sowie die Übertragbarkeit Dresdner Lösungen in andere deutsche Städte zu initiieren und zu unterstützen.

Ein Vortrag könnte sowohl einen Einblick in die bisherigen Maßnahmen sowie einen Ausblick in die Zukunft nach dem MPSC liefern und somit für ein breites Zielpublikum des ITOFs von Interesse sein.

09:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
IT-Sicherheit
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Szenariobasierter Risikoansatz - Projekte in Sachsen

Vorstellung Status Quo und Panel Talk mit den PoC-Teilnehmern

9:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Bürgerzentrierte Verwaltung und die EUDKI-Kompetenzzentrum für die Verwaltung: Erfahrung aus NiederSACHSEN - Impuls für SACHSEN

Mit der Initiative KIKON (KI-Kompetenzzentrum für die niedersächsischeVerwaltung) treibt das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung seit 2023 den systematischen Aufbau von KI-Kompetenzen in der Landesverwaltung voran. Der Vortrag stellt das Vorhaben vor und zeigt, wieunter anderem aus ersten KI-Basisschulungen ein differenziertes, zielgruppenspezifisches Veranstaltungsportfolio entstanden ist sowie wie in Zusammenarbeit mit den IT-Dienstleistern KI-Anwendungsfälle in die Umsetzung kommen.

Inhaltlich deckt KIKON das gesamte Spektrum verwaltungsrelevanter KI-Themen ab: Generative KI, LLMs, Chatbots und Agents, EU AI Act und KI-Recht, Data Governance sowie Ethik und verantwortungsvolle KI.

Der Vortrag gibt Einblicke in Erfolgsfaktoren, Entwicklungsergebnisse, Formateund Lessons Learned aus drei Jahren Kompetenzaufbau.

Mitwirkende

09:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
IT-Sicherheit
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Vorstellung der Studie/Umfrage: "Kommunikationssicherheit in den Kommunen"

Mitwirkende

B

Bastian Fermer

Referent für Cybersicherheit

09:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Staatsmodernisieung
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Angebot an Kommunen: Anbindungsberatung/-unterstützung für Amt24 OAA und EfA-Dienste

Zur Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sowie bei der Einführung digitaler Verwaltungsleistungen haben KISA und Komm24 gemeinsam ein niederschwelliges Beratungsangebot entwickelt. Dieses hilft Kommunen dabei, den Digitalisierungsgrad ausgewählter Verwaltungsleistungen zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten – insbesondere für die Einführung und sinnvolle Integration von Online-Diensten.


Im Vortrag werden die zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen aus einer Pilotphase mit zehn Kommunen vorgestellt.


Das Projekt wird im Auftrag der SAKD umgesetzt und durch Steuermittel mitfinanziert auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

9:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
IT-Sicherheit
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Wenn die Verwaltung das Ziel wird: Government Resilience als Betriebssystem kommunaler Handlungsfähigkeit

Die Verwaltung ist nicht länger Beobachterin von Krisen, sondern selbst Angriffsziel und kritischer Engpass. Ein Ransomware-Vorfall legt nicht nur Server lahm, sondern Bürgerservices, Meldewesen, soziale Leistungen und die Zahlungsfähigkeit einer Kommune. Government Resilience beantwortet diese Lage: ein ganzheitlicher, strategischer Ansatz, der über akute Notfallvorsorge hinausgeht und Institutionen, Prozesse und digitale Infrastrukturen so gestaltet, dass sie Störungen absorbieren, handlungsfähig bleiben und aus jedem Vorfall lernen.

Der Vortrag entwickelt die Grundidee entlang dreier Ebenen — als Steuerungsrahmen für Entscheidungsträger, nicht als Format.

Erste Ebene: das übergreifende Dach. Vorreiter wie das Vereinigte Königreich, die USA und die nordischen Staaten betrachten Naturgefahren, Pandemien, Cyberangriffe, Desinformation und Lieferkettenstörungen nicht isoliert, sondern in einem einheitlichen Steuerungs-, Koordinations- und Lernmodell. Für Kommunen heißt das: ein institutionalisierter Rahmen statt punktueller Maßnahmen, der Prävention, Erkennung, Reaktion, Stabilisierung und Krisennachsorge verankert.

Zweite Ebene: organisationale Resilienz als Kern. Technik allein schützt nicht. Entscheidend sind klare Rollen, geübte Entscheidungswege, definierte Eskalationsstufen und ein Kontinuitätsmanagement, das kommunale Kernfunktionen auch beim Ausfall zentraler IT aufrechterhält — über analoge Fallback-Prozesse, gesicherte Kommunikation und geschultes Personal. Resilienz ist hier eine Frage der Organisation und Kultur, nicht der Beschaffung.

Dritte Ebene: IT-Sicherheit als Querschnittsaufgabe. Cybersicherheit ist kein weiteres Risikofeld, sondern das Schlüsselelement, das alle kommunalen Leistungen durchdringt. Mindeststandards, Zero-Trust-Architekturen, verschlüsselte Kommunikation, Redundanzen und belastbare Backups bilden die Grundlage — flankiert vom Austausch von Bedrohungsinformationen und der Umsetzung von NIS-2, KRITIS-Dachgesetz und sächsischer Cybersicherheitsstrategie.

Die Praxis von GovThings zeigt, warum die Kommune den entscheidenden Hebel hält: Sie ist die Ebene, auf der staatliche Handlungsfähigkeit für die Bürgerinnen und Bürger erfahrbar wird. Wirksame Resilienz wird nicht verordnet, sondern entsteht bottom-up — getragen von Verwaltung, KRITIS-Betreibern, Zivilgesellschaft und lokaler Wirtschaft, verbunden mit Vigilanz als kontinuierlicher Früherkennung.

Government Resilience ist die zivile Verteidigung des Digitalen auf kommunaler Ebene — der Beitrag, mit dem sächsische Kommunen im Ernstfall handlungsfähig bleiben. Der Vortrag liefert Land und Kommunen einen konzeptionellen Kompass, um Resilienz strategisch statt reaktiv zu denken und das Vertrauen in eine handlungsfähige Verwaltung zu sichern.

09:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 2
Staasmodernisierung
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Sachsen. Digital. Souverän. Perspektiven aus Wissenschaft, Industrie und Kommunen

WORKSHOP: Es geht um unsere Erfahrungen, wie externe Dienstleister effizient für (Kommunal-)Verwaltungen eingesetzt und zielgerichtet durch den Auftraggeber gesteuert werden können

9:30 – 10:00 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Gemeinsam wird es leichter - Vorstellung der Amt24-Entwicklercommunity

Wer Onlineanträge in Amt24 entwickelt, muss nicht jedes Problem allein lösen: Die Amt24-Entwicklercommunity bündelt Wissen, Erfahrungen und hilfreiche Werkzeuge für die gemeinsame Entwicklung. Anhand praktischer Beispiele erfahren Sie, wie Prozessmodellierer voneinander profitieren, bestehendes Wissen nachnutzen und mit der Blaupause auch einfache Onlineanträge leichter umsetzen können.

09:30 – 10:00 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Verwaltung trotz Fachkräftemangel leistungsfähig halten: Wie KI die nächste Stufe des Workforce Managements ermöglicht

Mitwirkende

9:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

10:00 – 10:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Wie viel Verwaltung entsteht heute nur wegen einer Unterschrift? Chancen und Risiken der föderalen Modernisierungsagenda am Beispiel von Maßnahme 40: Generelle Ersetzung der Schriftform durch die Textform.

Mit der Föderalen Modernisierungsagenda verfolgen Bund und Länder ein ambitioniertes Ziel: Einen schnelleren, umfassender digitalisierten und leistungsfähigeren Staat. Eine der insgesamt 237 Maßnahmen ist die generelle Ersetzung der Schriftform durch die Textform. Anders als bei den vorhergehenden Reduzierungs-Versuchen per „Normenscreening“ soll das Schriftformerfordernis zugunsten einfacher E-Mails insgesamt wegfallen. Abweichungen davon sollen nur noch vermittels spezialgesetzlicher Vorschriften möglich sein. Die Fristen sind kurz: Die Änderung soll bis Jahresende erfolgen.

Der Vortrag beleuchtet die mit dieser Änderung verbundenen Auswirkungen auf die unterschiedlichen an Verwaltungsverfahren Beteiligten und gibt Impulse, wie die notwendigen Anpassungen an Verwaltungsprozessen, Fachverfahren und Kommunikationswegen effizient und effektiv umgesetzt werden können.


Mitwirkende

10:00 – 10:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Wo bekommen wir denn die Leute her? - Ausbildung in der Verwaltungsinformatik an der HTW

10:00 – 10:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital.Bürgernah.Kommunal.
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Vom Nutzer zum Mitgestalter: Wie Feedback die digitale Verwaltung gemeinsam formt.

Low-Code/No-Code (LCNC) Plattformen sind ein Schlüsseltechnologie für die Entwicklung smarter Kommunen, da sie helfen, begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen zu überwinden und digitale Anwendungen schnell umzusetzen. Vorgestellt wird ein Erfahrungsbericht zur aktuell laufenden Einführung von LC/NC in einer Kommunalverwaltung in Sachsen. Ggf. zusammen mit dem Kunden (noch in Klärung). Der Bericht umfasst folgende Themen

- Was sind die Potentiale von LC/NC auf dem Weg zur smarten Kommune

- Wie sieht der Anbietermarkt LC/NC aus / welche bestehenden Rahmenverträge können Kommunen in Sachsen nutzen

- Wie sind wir konkret für den Kunden bei der Anbieterauswahl vorgegangen.

- Wo konnten wir von der Erfahrungen mit Ansprechpartnern im Freistaat (SK, SID) profitieren.

- Welche kommunalen Pilotprojekte wurden und werden auf LC/NC bereits umgesetzt

Mitwirkende

10:00 – 10:45 Uhr • 23.09.2026

Newwork-Stage
Künstliche Intelligenz
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Sichere Enterprise AI statt unkontrollierter KI

Was Öffentliche Verwaltung und Unternehmen benötigen, damit KI zuverlässig, nachvollziehbar und regelkonform arbeiten kann.

10:00 – 10:30 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Sichere, souveräne und zukunftsfähige Cloud-Lösungen für die Verwaltung

10:00 – 10:30 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Digital.Bürgernah.Kommunal
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Open Data leicht gemacht: Werkzeuge und unterstützung für Datenbereitsteller in Sachsen

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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Anpfiff - damit KI nicht nur eine Idee bleibt

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Beteiligungsportal: Stellungnahme effektiv abwägen

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Das Serviceportal Amt24 - Alles was sie wissen müssen!

Wie wird aus einer Verwaltungsleistung ein nutzerfreundlicher Onlinedienst auf Amt24? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in den gesamten Bereitstellungsprozess – von der ersten Idee über die fachliche und technische Umsetzung bis zur Veröffentlichung. Anhand konkreter Beispiele werden die beteiligten Rollen, erforderlichen Arbeitsschritte und bewährten Vorgehensweisen vorgestellt.

Darüber hinaus werden typische Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus der Praxis beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten einen kompakten Überblick darüber, wie Amt24 Behörden bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen unterstützt und welche Erfolgsfaktoren für eine effiziente und qualitativ hochwertige Bereitstellung von Onlinediensten entscheidend sind.

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital.Bürgernah.Kommunal
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Evidx: Webarchivierung für Verwaltung und Journalisten / Mietspiegelrechner: Mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt für Mieter und Vermieter

DOT STUDIO GmbH ist ein Berliner Software-Unternehmen, das datengetriebene digitale Produkte für Medien, öffentliche Einrichtungen und die Zivilgesellschaft entwickelt. Mit einem interdisziplinären Team aus Entwicklung, Design und Strategie schaffen wir nutzerfreundliche, langlebige Web-Anwendungen.

Unser Kernprodukt evidx ist eine Plattform zur manipulationssicheren Archivierung digitaler Inhalte. Basierend auf offenen Standards (WACZ, C2PA) ermöglicht evidx öffentlichen Stellen und Behörden, Webinhalte kryptografisch zu signieren, rückverfolgbar zu sichern und mit voller Datensouveränität onpremises zu betreiben. Die Nutzung von Technologien und Anwendungen wie evidx könnte der öffentlichen Verwaltung digitale Beweissicherung und Transparenz ermöglichen, und somit Faktenprüfung und investigativen Journalismus erleichtern.

Zusätzlich haben wir mit dem Mietwucher-Check gezeigt, wie bürokratische Komplexität erleichtert werden kann: Ein niedrigschwelliges Tool, das Bürger:innen mit kommunalen Wohn- und Mietdaten verbindet und direkt zur Verwaltung weiterleitet. Genau diese Erfahrung, öffentliche Daten zugänglich und handlungsrelevant zu machen, möchten wir in den Austausch beim ITOF 2026 einbringen. Wir wollen zeigen, welche Möglichkeiten für Bürger:innen und auch Behörden durch technologische Lösungen bestehen und dabei unterstützen, digitale Dienste bürgernah, offen und nachhaltig zu gestalten

Mitwirkende

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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"Hauptkasse digital" - Digitale Transformation von Verwaltungsabläufen in Eigenregie

Darstellung der Konzeption, Umsetzung sowie Einführung einer komplett digitalen Arbeitswelt in der Hauptkasse des Freistaates Sachsen. Darstellung eingesetzter Software sowie Implementierung durch Landespersonal. Aufzeigen von fachlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, der Verbesserungspotenziale für die gesamte Landesverwaltung (u.a. Wegfall von Unterschriftserfordernissen und Prozessstraffungen) rechtlicher Anpassungsbedarfe sowie des "Go-Live" für die Hauptkasse und für die "indirekten Nutzer" in der gesamten Landesverwaltung.

10:30 – 11:00 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Souveräne KI für die Öffentliche Verwaltung

11:00 – 11:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Die strategische Weiterentwicklung von VOIS unter den aktuellen Bedingungen (D-Stack, Noots, EUDI-Wallet …)

Das Verhältnis zwischen VOIS und den aktuellen Projekten des BMDS erläutert werden. Gleichzeitig wird dargestellt, welche strategischen Weiterentwicklungen für VOIS geplant sind und welche Möglichkeiten sich daraus für die Kommunen ergeben.

11:00 – 11:20 Uhr • 23.09.2026

Newwork-Stage
Demo
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Digital Worforce

Wie arbeiten Menschen und KI-Agenten als eine koordinierte Digital Workforce zusammen? Die Live-Demo zeigt, wie Aufgaben verteilt, Prozesse gesteuert und Ergebnisse unter klaren Rollen, Regeln und menschlicher Verantwortung erzielt werden.

11:00 – 11:30 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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Gemeinsamer Blick auf F 13 als KI-Textassistent für die sächsische Landesverwaltung

Mitwirkende

11:00 – 11:30 Uhr • 23.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Rohde & Schwarz verbindet Netzwerktechnologie und Cybersecurity zu Lösungen für eine sichere, souveräne und handlungsfähige IT

11:15 – 11:25 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
Digital. Bürgernah. Kommunal.
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Von der PDF-Sammlung zur digitalen Rechtsverwaltung: Best Practice aus der Gemeinde Lohmen

Mitwirkende

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 2
IT-Infrastruktur
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Deutschland-Stack aus kommunaler Perspektive

Workshop

Mitwirkende

D

Dr. Florian Theißing

Agora Digitale Transformation

11:30 – 12:00 Uhr • 23.09.2026

11:30 – 12:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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Antworten reicht nicht mehr. Wie Verwaltungen mit eigenen Daten sichere und steuerbare KI-Systeme aufbauen

Wir zeigen darin praxisnah,
• wie KI auf Basis eigener Verwaltungsdaten zuverlässig und nachvollziehbar eingesetzt werden kann (RAG)
• wo der sinnvolle Übergang zu agentenbasierten Systemen liegt – und wo bewusst Grenzen gesetzt werden sollten
• wie sich solche Lösungen auf eigener Infrastruktur betreiben lassen (Stichwort digitale Souveränität)
• und wie Integration, Steuerbarkeit und IT-Sicherheit in der Praxis tatsächlich umgesetzt werden

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Staatsmodernisierung
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Vom Antrag zur Genehmigung: Praktischer Nutzen der Digitalen Baugenehmigung in Sachsen

Die Digitale Baugenehmigung ist in Sachsen längst mehr als ein IT-Projekt. Sie verändert, wie Kommunen, Landkreise und beteiligte Stellen zusammenarbeiten. Dieser Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick über den konkreten Nutzen der Plattform für das Bundesland: von der nahtlosen Anbindung an Fachverfahren bis zur effizienten Bearbeitung im Vorgangsraum.

Anhand von Erfahrungen aus dem laufenden Rollout in sächsischen Mandanten zeigen wir, wo Digitalisierung heute bereits messbar Zeit spart, Abläufe transparenter macht und Beteiligte entlastet und welche Stolpersteine auf dem Weg dorthin überwunden werden mussten.

Abschließend richten wir den Blick nach vorn: Welche nächsten Ausbauschritte stehen an, um den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen?

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

11:30 – 12:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Reifegradmodelle in der Informationssicherheit

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Auf dem Weg in die Zukunft - Stand RegMo in Sachsen

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Staatsmodernisierung
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Basiskomponente Digitalisierungsstudio als Gamechanger - Warum Low-Code mit OutSystems die Verwaltungsdigitalisierung verändert.

11:30 – 12:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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Einführung eines KI-Chatbots im Geschäftsbereich des SMUL - Erfahrung, Hürden und Perspektiven

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Staatsmodernisierung
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Digitales Fahrtenbuch der Polizei Sachsen und Low-Code Umsetzungsprojekte in anderen Bundesländern

Der Freistaat Sachsen hat gemeinsam mit S&D Software nach Maß GmbH das papierbasierte Fahrtenbuch der Polizei vollständig digitalisiert. Entstanden ist eine mobile Anwendung auf Basis von OutSystems, mit der Polizeibeamte Fahrten direkt erfassen – schnell, strukturiert und medienbruchfrei. Gleichzeitig ermöglicht die Lösung eine zentrale, deutlich effizientere Fuhrparkverwaltung. Im Echtbetrieb zeigt sich die Leistungsfähigkeit: 14.500 Nutzer, 3.500 Fahrzeuge und rund 11.000 Transaktionen täglich bei Antwortzeiten unter zwei Sekunden. Etwa 300 Sachbearbeitende steuern und analysieren die Daten zentral. Der Vortrag zeigt, wie ein sicherheitskritischer Prozess unter hoher Last erfolgreich digitalisiert wurde, welche Architekturentscheidungen entscheidend waren und warum Low-Code auch bei komplexen Anforderungen funktioniert. Die Lösung dient als Blaupause für weitere Digitalisierungsprojekte in der Landesverwaltung. 

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Kommunenweite Datenerhebung zur Registerführung - Auftakt zur Registermodernisierung in den sächsischen Kommunen

11:30 – 12:00 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Künstliche Intelligenz
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F13 in Sachsen: der KI-Textassistent für die Verwaltung im eigenen Rechenzentrum

11:30 – 12:15 Uhr • 23.09.2026

Newwork-Stage
Künstliche Intelligenz
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Chatbot vs. Enterprise AI

Ein Chatbot beantwortet Fragen – Enterprise AI arbeitet im organisatorischen Kontext und kann definierte Aufgaben sicher ausführen. Der Beitrag zeigt, warum            Unternehmen und Verwaltungen dafür klare Rollen, Berechtigungen, Datenzugriffe und nachvollziehbare Entscheidungswege benötigen.

11:30 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
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Startup-Talk: Wie findet die Verwaltung frische Ideen abseits der bekannten Pfade?

StartUp-Talk

12:00 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Komplexität beenden: KI-gestützte SOC-Automatisierung und Plattform-Security für Behörden

Historisch gewachsene Insellösungen und knappe IT-Ressourcen stellen die öffentliche Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Komplexität ist heute das größte Sicherheitsrisiko. Palo Alto Networks zeigt, wie Behörden den Wandel von fragmentierten Einzeltools hin zu einer konsolidierten Sicherheitsplattform erfolgreich vollziehen.


Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie Sie lückenlose Sichtbarkeit über alle Behörden-Endgeräte schaffen und administrative Aufwände drastisch reduzieren. In einem Praxisbeispiel demonstrieren wir, wie Precision AI Bedrohungen in Echtzeit erkennt und automatisiert neutralisiert. Von proaktivem Endpunktschutz mit Cortex XDR bis zu Managed Detection and Response (MDR): Wir zeigen klare Wege für eine resilientere, automatisierte Verwaltung.

12:00 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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KI-VERA - Datensouveräne KI-Nutzung in der öffentlichen Verwaltung

Der Vortrag stellt das Forschungsprojekt KI-VERA am Sächsischen Institut für VerwaltungsInnovation Meißen (SIVIM) der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum (HSF) in kompakter Form vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie verwaltungsspezifische Sprache automatisiert erkannt, mit hoher Qualität verarbeitet und in praxistaugliche Besprechungsprotokolle übertragen werden kann – mithilfe großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLM).


Ausgangspunkt sind heutige Nutzungsformen von Sprachmodellen und die damit verbundenen Anforderungen an Datensouveränität und Informationssicherheit. Daraus leitet KI-VERA den Ansatz ab, KI-Systeme souverän durch die öffentliche Verwaltung zu betreiben. Der Vortrag skizziert die dafür nötigen organisatorischen, technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen sowie den entstehenden Aufwand.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die gezielte Anpassung von frei verfügbaren Sprachmodellen für den Einsatz in der öffentlichen Verwaltung. Im Hauptteil werden Systemaufbau, getestete Modelle, Abhängigkeiten, aktueller Forschungsstand und nächste Schritte entlang der Roadmap von KI-VERA erläutert. Technisch Interessierte erhalten Einblicke in den Verbundbetrieb mehrerer Modelle und sinnvolle Modellkonfigurationen. Zudem werden die datenschutzrechtlichen und informationssicherheitsbezogenen Anforderungen diskutiert. Konkrete Beispiele illustrieren die Lösungsansätze für einen rechtskonformen und sicheren KI-Einsatz in der Verwaltung.


Die Präsentation veranschaulicht Forschung, Entwicklung, Innovationstransfer und Praxis anhand aktueller Kooperationen mit sächsischen Behörden. KI-VERA trägt als laufendes Forschungsprojekt zum Wissenstransfer zu verwaltungsspezifischen KI-Methoden bei. Zugleich entstehen neue praxisorientierte Lösungen, die einzelne Behörden oder Verwaltungsverbünde souverän betreiben und nutzen können.

12:00 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit IT-Infrastruktur Digitale Souveränität
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Digitale Souveränität in der Praxis: Wie ExaGrid Ihre Daten im Ernstfall schützt und wiederherstellt - Technologievorstellung und Praxisbericht zum Referenzprojekt des ITDZ Berlin

Als etablierter IT-Dienstleister in der Region begleitet interface systems öffentliche Einrichtungen im Freistaat Sachsen umfassend auf dem Weg zur digitalen Souveränität und resilienten IT-Infrastruktur. Am gemeinsamen Messestand steht das Team für den strategischen Austausch bereit und wirft zusammen mit dem Partner ExaGrid ein Schlaglicht auf moderne Cybersicherheits-Konzepte. Freuen Sie sich dahingehend auf den Impulsvortrag „Digitale Souveränität in der Praxis: Wie ExaGrid Ihre Daten im Ernstfall schützt und wiederherstellt“ und gewinnen Sie tiefere Einblicke in das erfolgreiche Referenzprojekt mit dem ITDZ Berlin.

Mitwirkende

12:00 – 12:30 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
IT-Sicherheit
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Cybersicherheit im KI-Zeitalter: Risiken erkennen und gemeinsam handeln

Künstliche Intelligenz eröffnet auch für Cyberkriminelle neue Möglichkeiten. Anhand aktueller Bedrohungsszenarien zeigen wir, wie KI bestehende Cyberrisiken verschärft und warum ein geschärftes Sicherheitsbewusstsein wichtiger denn je ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass wirksame Cybersicherheit nicht allein eine technische, sondern eine gemeinsame organisatorische Aufgabe ist. Abschließend stellen wir das SAX.CERT im SID als zentrale Anlaufstelle für Cybersicherheit in der sächsischen Landesverwaltung sowie seine Aufgaben, Unterstützungs- und Beratungsangebote kompakt vor.

12:30 – 13:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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Startschuss für den "Servicekatalog KI" für sächsische Kommunen

Der produktive Einsatz von KI-Lösungen stellt insbesondere kleine und mittlere Kommunen vor große Herausforderungen. Die Entwicklung und Implementierung datenschutzkonformer Anwendungen ist oft mit hohen Investitionen verbunden und erfordert bereits in der Konzeptionsphase eine enge Begleitung durch Fachexperten.


Vor diesem Hintergrund entwickeln Komm24, Lecos mit Unterstützung der Digitallotsen in einem gemeinsamen Projekt ein zentrales Angebot für kommunale KI-Anwendungen. Perspektivisch sollen diese Services über einen KI-Servicekatalog durch kommunale Dienstleister bereitgestellt werden – mit dem Ziel, eine wirtschaftliche und risikoarme Nachnutzung für Kommunen zu ermöglichen.


Im Rahmen des Projekts werden die KI-Services in ausgewählten Pilotkommunen erprobt. Diese werden zugleich bei der Umsetzung der Anforderungen aus dem AI Act unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung nachnutzbarer Dokumentationsbausteine, wie z. B. Schulungsunterlagen, ein einfaches KI-Register oder pragmatische Ansätze zur Risikoklassifizierung.


Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Projektstand sowie erste Zwischenergebnisse. Zudem werden zentrale Erkenntnisse aus Kommunenbefragungen vorgestellt, aus denen sich ein breites Spektrum potenzieller KI-Einsatzszenarien für die kommenden Jahre ableiten lässt.


Das Projekt wird im Auftrag der SAKD umgesetzt und mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

12:30 – 13:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Die Zukunft der kommunalen IT-Sicherheit: Open Source und KI trifft WiBa!

Viele Städte und Gemeinden stehen heute vor einer großen Herausforderung: Die gesetzlichen Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenschutz, Dokumentation, Notfallvorsorge und digitale Verwaltungsprozesse nehmen stetig zu. Gleichzeitig fehlt es gerade kleineren Kommunen häufig an eigenen IT-Fachkräften, an Zeit und an finanziellen Spielräumen.

In der Praxis bedeutet das oft: IT-Sicherheit wird nicht von einer eigenen Fachabteilung betreut, sondern zusätzlich zum eigentlichen Aufgabenbereich mit übernommen. Mal liegt die Verantwortung beim Bürgermeister, mal beim Kämmerer und mal bei einer Verwaltungsmitarbeiterin oder einem Verwaltungsmitarbeiter, der ohnehin bereits zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen hat. Die kommunale IT wird dadurch schnell zur Nebenaufgabe — obwohl sie längst eine zentrale Grundlage für eine funktionierende Verwaltung ist.

Die Stadt Pegau hat sich genau dieser Herausforderung gestellt. Statt IT-Sicherheit als überforderndes Großprojekt zu betrachten, wurden die relevanten Themen konsequent angegangen, strukturiert bewertet und in eine praxistaugliche digitale Lösung überführt. Ziel war es, die Anforderungen im Rahmen der kommunalen Basis-Absicherung nicht nur theoretisch zu kennen, sondern dauerhaft, nachvollziehbar und auch mit begrenzten Ressourcen umsetzen zu können.

Entstanden ist ein moderner Ansatz, der Open Source, künstliche Intelligenz und kommunale Praxiserfahrung miteinander verbindet. Die Lösung bildet den Weg in die Basis-Absicherung (WiBa) digital ab und begleitet Verantwortliche Schritt für Schritt durch die notwendigen Aufgaben. Sie hilft bei der Bestandsaufnahme, bei der Bewertung von Risiken, bei der Ableitung konkreter Maßnahmen, bei der Dokumentation und bei der laufenden Nachverfolgung.

Der entscheidende Vorteil: Die verantwortliche Person muss keine ausgewiesene IT-Fachkraft sein. Die Lösung übersetzt komplexe Anforderungen in verständliche Aufgaben, gibt klare Handlungsempfehlungen und unterstützt dabei, den Überblick zu behalten. Damit wird IT-Sicherheit auch dort machbar, wo sie bisher nur als zusätzliche Belastung neben dem eigentlichen Arbeitsgebiet wahrgenommen wurde.

Die Stadt Pegau zeigt damit, dass kommunale IT-Sicherheit nicht zwangsläufig an fehlendem Personal, fehlendem Fachwissen oder kleinen Budgets scheitern muss. Mit einem intelligenten, offenen und digitalen Ansatz können auch kleinere Verwaltungen ihre Anforderungen erfüllen, ihre Handlungsfähigkeit stärken und gleichzeitig den Aufwand für die Verantwortlichen deutlich reduzieren.

Diese Lösung ermöglicht es Kommunen und Gemeinden, ihre IT-Sicherheitsaufgaben rund um die Uhr strukturiert, nachvollziehbar und eigenständig zu bearbeiten — ohne den Fokus auf das eigentliche kommunale Aufgabengebiet zu verlieren. Sie schafft Orientierung, entlastet die Verwaltung und macht aus einem komplexen Pflichtenthema einen beherrschbaren digitalen Prozess.

Mitwirkende

12:30 – 13:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Künstliche Intelligenz
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Ratssitzung aufgezeichnet, Protokoll fertig: Wie KI-Protokollierung in über 200 Kommunen funktioniert - DSGVO-konform und ohne IT-Projekt

Ausgangssituation
Die Protokollführung nach Rats- und Ausschusssitzungen bindet in vielen Kommunalverwaltungen erhebliche Arbeitszeit: Bis zu 5 Stunden Nachbearbeitungszeit pro Sitzung sind keine Ausnahme – manchmal mehrere Tage. Schriftführende müssen Tonspuren nochmals abhören, Protokolle in starren Vorlagen formatieren und dabei andere dringende Aufgaben zurückstellen. Gleichzeitig ist die Dokumentation von Beschlüssen keine Kür, sondern Pflicht: Der rechtmäßige Einsatz von Steuermitteln muss gegenüber Bürgerinnen und Bürgern nachvollziehbar belegt werden.


Der Ansatz
SpeechMind wurde 2023 in Dresden gegründet – gefördert durch das Exist-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums und das Technologiegründerstipendium der Sächsischen Aufbaubank. Von Beginn an wurde das Produkt gemeinsam mit Kommunen entwickelt: nicht für sie, sondern mit ihnen. Das Ergebnis ist eine KI-Protokollierung, die Sitzungen automatisch transkribiert, die Protokollführenden mit einem strukturierten Erstentwurf unterstützt und direkt in bestehende Sitzungsdienstprogramme wie Session, SD Net oder More Rubin integriert ist.


Entscheidend war dabei von Anfang an: Die Verantwortung für das Protokoll bleibt beim Menschen. Das Ergebnis der KI ist ein Erstentwurf – geprüft und freigegeben wie bisher. Der Aufwand sinkt. Die Rechtssicherheit bleibt.

Datenschutz als Voraussetzung, nicht als Hindernis
Für viele Kommunen ist KI-Protokollierung das erste KI-Produkt, das sie überhaupt einführen. Dass dies gelingt, liegt nicht zuletzt an einem konsequenten Datenschutzansatz: Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in Europa verarbeitet. Es findet kein Training mit Sitzungsinhalten statt. SpeechMind stellt Beschlussvorlagen, Auftragsverarbeitungsverträge und Einverständniserklärungen bereit, die Kommunen direkt in ihren Verwaltungsabläufen einsetzen können.


Nachnutzung als Erfolgsfaktor
Was das Projekt besonders macht: Gelungene Einführungen werden systematisch weitergegeben. Kommunen, die SpeechMind erfolgreich eingeführt haben, teilen ihre Vorlagen, Dokumente und Erfahrungen mit anderen. So entsteht eine wachsende Community, die neuen Kommunen – auch ohne KI-Vorerfahrung – den Einstieg deutlich erleichtert. Die Stadt Wertheim wurde dafür vom Städte- und Gemeindetag mit einem Preis für Nachnutzbarkeit ausgezeichnet. In Bielefeld wurde SpeechMind vom Digitalministerium als eines von 400 ausgewählten Startups für die Pilotierung der KI-Protokollierung über den Agentic AI Hub im Sitzungsdienst eingesetzt – mit messbarer Zeitersparnis und einer sehr schnellen Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.


Was Teilnehmende mitnehmen
Der Vortrag zeigt konkret: Wie sieht der Einführungsprozess in der Praxis aus? Welche Datenschutzfragen müssen vorab geklärt werden – und wie? Wie gelingt es, auch technisch wenig affine Kolleginnen und Kollegen schnell mitzunehmen? Und wie kann Nachnutzung funktionieren, damit nicht jede Kommune von null anfängt?


SpeechMind ist heute in über 200 Kommunen in 15 Bundesländern sowie in Österreich und der Schweiz im Einsatz. Das Produkt entstand in Sachsen – über diese Erfahrungen möchte ich auf der ITOF sprechen.

12:30 – 13:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Wirksam schützen, ohne Perfektion im Detail: IT-Sicherheit in Behörden pragmatisch umsetzen

Die IT-Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung steht unter Dauerfeuer: Cyber-Angriffe gehören zum Alltag, die Ressourcen sind knapp, und der BSI IT-Grundschutz überfordert schnell mit starren Strukturen . Selbst Erleichterungen wie „Grundschutz++“ werfen in der Praxis noch viele Fragen auf.

 

Wie also handeln, wenn die Vorgaben unklar sind, aber das Risiko täglich steigt?

 

Dieser 10-Minuten-Impuls bricht das Dauerthema IT-Sicherheit auf das Wesentliche herunter. Wir zeigen Ihnen, warum Sie nicht auf die „perfekte“ Richtlinie warten müssen, um Ihre Behörde wirksam zu schützen. Erfahren Sie, wie Sie mit einfachen, pragmatischen Schritten sofort starten, bestehende Unsicherheiten überbrücken und den IT-Grundschutz als flexiblen Werkzeugkasten nutzen, um Ihre Behörde widerstandsfähig aufzustellen. Ein Plädoyer für den gesunden Menschenverstand in der Verwaltung – und ein konkreter Fahrplan für Ihre Praxis.

 

 

12:30 – 13:00 Uhr • 23.09.2026

SVA-Stage - Ebene 3
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Die beste Informationsquelle für Angreifer? Oft die Verwaltung selbst.

Wie KI aus öffentlichen Informationen ein vollständiges Lagebild erzeugt.

13:00 – 13:30 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Standard, der passt: Mit Cloud ERP zu innovativer Hochschulverwaltung. Eine zukunftsfähige Architektur für hochschulspezifische Fachprozesse

Mitwirkende

13:30 – 14:00 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
Staatsmodernisierung
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Papier Adé - Ende-zu-Ende-Digitalisierung am Beispiel von Bafög21

Wie wird aus einzelnen IT-Systemen ein durchgängig digitaler Verwaltungsprozess? Am Beispiel des Fachverfahrens BAföG21 erfahren Sie, wie moderne Verwaltungsleistungen in Massenverfahren durch die intelligente Verknüpfung bestehender Systeme konsequent digitalisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen die Architektur- und Betriebsmodelle hinter der Kopplung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) mit einem Fachverfahren sowie deren Auswirkungen auf die Verwaltungsprozesse.


Im Zusammenspiel mit der digitalen Zustellung von Bescheiden an das Zentrale Bürgerpostfach der BundID entsteht so ein durchgängig digitalisierter Verwaltungsprozess. Dabei hat stets die antragstellende Person die Entscheidungshoheit über die digitale Zustellung.
Erfahren Sie, wie gut angebundene Fachverfahren einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), zur papierlosen Verwaltung und zum Erreichen hoher Digitalisierungsgrade leisten können.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Workshopraum 1
Staatsmodernisierung
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Push the government! Ansätze für proaktive Verwaltungsdienstleistungen

Die Idee des „Push-Governments“ klingt utopisch. Kann eine moderne Verwaltung proaktiv auf ihre Bürgerinnen und Bürger zugehen und ihre jeweiligen Leistungen automatisiert gewähren? Wir denken: Sie kann es, insbesondere im Zuge der Verwaltungsdigitalisierung. Hinter Push-Government verbirgt sich ein kompletter Paradigmenwechsel für die öffentliche Verwaltung. Anstatt reaktiv darauf zu warten, dass Bürgerinnen und Bürger Anträge stellen, handeln Behörden proaktiv und erbringen Services auf Basis zentraler Lebensereignisse direkt, individuell und automatisiert.


Im Rahmen des Workshops möchten wir mit Ihnen gemeinsam konkrete Dienstleistungen identifizieren und erste Ansätze für proaktive kommunale, staatliche oder interföderale Verwaltungsleistungen im Freistaat Sachsen erarbeiten. Die Anwendungsbreite reicht dabei von einfachen Push-Nachrichtendiensten über Abo-Modelle und Opt-Out-Verfahren bis hin zu interaktionslosen Leistungsgewährungen. Die Ergebnisse des Workshops sollen dazu beitragen, die digitale Transformation aktiv und mutig zu gestalten und zukünftige Modernisierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen besser konstruieren zu können.

13:30 – 14:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Digitale Archivierung mit dem elKA: Herausforderungen, Lösungen, Erfahrungen

Die elektronische Archivierung stellt Kommunen vor große organisatorische und technische Herausforderungen – bietet aber zugleich enorme Chancen. Mit dem elektronischen Kommunalarchiv (elKA) haben die Kommunen eine Möglichkeit, die komplexen Herausforderungen gemeinsam zu meistern, Ressourcen zu bündeln und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Gerade die Heterogenität der Fachverfahren führt häufig zu einer Überforderung einzelner Kommunen und Archive. Wie erfolgt die Integration unterschiedlicher Systeme? Wie kommt das Archiv an die Daten? Wie strukturieren wir unser elektronischen Archiv sinnvoll? Welche Strategien hier funktionieren und wo typische Hürden liegen, wird anhand konkreter Beispiele erläutert. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf Erfahrungen bei der elektronischen Archivierung auf kommunaler Ebene: praxisnah, ehrlich und lösungsorientiert. Der Vortrag liefert Impulse für eine zukunftssichere Archivierungsstrategie und zeigt, wie Kommunen gemeinsam mehr erreichen können.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Sky Stage - Ebene 3
IT-Sichderheit
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Zwischen Notwendigkeiten und Herausforderungen für einen resilienten Staat - über die IT hinaus.

Impulse & Talk

Moderation

Sabine Griebsch

Sabine Griebsch

GovThings

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Digitalisierung & KI - So souverän wie nie

Souveräne KI eröffnet der öffentlichen Verwaltung neue Möglichkeiten, ihre Leistungen sicher, zukunftsfähig und wirksam weiterzuentwickeln. Der Vortrag zeigt, warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, digitale Souveränität mit konkretem Nutzen für Behörden, Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger zu verbinden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus technologischen Möglichkeiten echte Umsetzungskraft im Verwaltungsalltag entstehen kann. Wo liegen Potenziale, wie lassen sich geeignete Anwendungsfelder erkennen und wie gelingt ein pragmatischer Einstieg? Sie erhalten eine Orientierung und Impulse, um Chancen souveräner KI einzuordnen um ihre digitale Transformation aktiv mitzugestalten.

13:30 – 14:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Sicherheit in der Softwareentwicklung

13:30 – 14:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Datenstrategie im HKR-Segment: Zentrale Datenbasis und KI-gestützte intelligente Datenprodukte

13:30 – 14:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Technischer Datenschutz als Voraussetzung für umfassende Datennutzung

Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit Ihren Daten bedenkenlos alles machen, was Sie für geschäftsdienlich halten: Auskünfte erteilen, KI füttern, umfassende Analysen durchführen, Support-Dienste in Anspruch nehmen und vieles mehr. Dank sicherer Pseudonymisierung und Anonymisierung mit Kodex ist das möglich. Wir zeigen Ihnen, wie Datenvorverarbeitung Ihre Daten von der Anwendbarkeit des Datenschutzrechts befreit und Ihnen dadurch maximalen Nutzen aus Ihren Daten ermöglicht.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Digitale Souveränität
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Vom digitalen Amt zur agentischen Verwaltung

Der nächste Entwicklungsschritt der digitalen Verwaltung: KI-Agenten können nicht nur Informationen suchen oder Texte erstellen, sondern definierte Arbeitsziele über mehrere Schritte verfolgen, Systeme und Verwaltungsebenen verbinden und die Bearbeitung ganzer Vorgänge koordinieren. Der Vortrag zeigt, was Agenten bereits heute leisten können, wie ihre Autonomie kontrolliert wachsen kann und wie daraus eine schnellere, lernfähige und dennoch souveräne Verwaltung entsteht.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Von der Vision zur produktiven KI-Plattform: Wissensmanagement im SMIL

Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat gemeinsam mit der interface projects GmbH eine moderne KI-Plattform für das Wissensmanagement eingeführt. Ziel ist es, Informationen aus unterschiedlichen Quellen wie e-Akte, E-Mails und Netzlaufwerken zentral, berechtigungsabhängig und KI-gestützt nutzbar zu machen. Im Vortrag geben SMIL und interface projects Einblicke in den Weg von den ersten Anforderungen Ende 2023 bis zum produktiven Betrieb. Eine besondere Herausforderung war die rechtskonforme Abbildung von Zugriffsberechtigungen, insbesondere bei der Integration der e-Akte. Heute stehen rund 13 Millionen Dokumente für intelligente Suche, KI-gestützte Dialoge und weitere Aufgaben zur Verfügung. Vorgestellt werden Projekterfahrungen, erzielte Mehrwerte sowie nächste geplante KI-Initiativen im SMIL.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Luftraum - Ebene 2
Künstliche Intelligenz
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Souveräne KI für Sachsens Kommunen: Effizienz steigern und Datenschutz garantieren

Die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung steht an einem Wendepunkt. Künstliche Intelligenz bietet historische Chancen, Verwaltungsprozesse effizienter, bürgernäher und agiler zu gestalten. Doch der Einsatz im kommunalen Raum erfordert ein Höchstmaß an digitaler Souveränität und das absolute Vertrauen der Bürger in den Datenschutz.

Als Unternehmensverband Digitalwirtschaft Sachsen zeigen wir, wie diese Herausforderung gelöst wird: Wir vereinen moderne Technologie mit maximaler Sicherheit. Wir präsentieren die Integration modularer KI-Plattformen als integralen Bestandteil des „Sachsen-Stacks“. Zu 100 % auf sächsischem Boden betrieben und vollständig DSGVO-konform, ermöglicht diese Lösung Kommunen und Behörden den rechtssicheren Einsatz zukunftsweisender Technologien – ohne Abhängigkeit von außereuropäischen Plattformen. In diesem Vortrag beleuchten wir praxiserprobte Anwendungsfälle und diskutieren den Weg zu einer souveränen, modernen Verwaltung der Zukunft.

Mitwirkende

13:30 – 13:50 Uhr • 23.09.2026

Newwork-Stage
Demo
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Einen KI-Agenten sicher onboarden

Die Demo zeigt, wie ein KI-Agent eine definierte Rolle,

Aufgaben, Zugriffsrechte und Freigabeprozesse

erhält. So wird nachvollziehbar, was der Agent darf,

auf welche Daten er zugreifen kann und wann ein

Mensch entscheiden muss.

13:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 2 - Center Stage
Digitale Souveränität
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Sachsen.digital.souverän - Einführung von openDesk in der Staatsverwaltung

Impulse und Talk

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Infrastruktur
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Wer betreut was? Wie eine Universitätsklinik Klarheit über ihre IT-Landschaft gewonnen hat - und warum ISB, CIO und Auditoren das nicht mehr missen wollen

Welche Anwendungen laufen bei uns? Wer ist verantwortlich? Was ist kritisch? In Krankenhäusern sind diese Fragen selten vollständig beantwortet — die IT-Landschaft ist historisch gewachsen, Wissen steckt in einzelnen Köpfen, und strukturierte Dokumentation scheitert oft am Aufwand.

Dieser Vortrag berichtet aus drei Jahren praktischer Erfahrung an der Medizinischen Universität Lausitz: Wie wurde eine kollaborative, betriebsnahe Pflege der IT-Applikationslandschaft Schritt für Schritt eingeführt — und welche Wirkung hat das erzeugt? Informationssicherheitsbeauftragter, CIO und externe Auditoren berichten übereinstimmend, dass sie den gemeinsamen Applikationskatalog heute nicht mehr missen wollen.

Der Vortrag ist kein Theoriebeitrag. Er beschreibt konkret: Welche Hürden bei der Einführung aufgetaucht sind und wie sie überwunden wurden. Wie IT-Verantwortliche zur aktiven Pflege motiviert werden — nicht durch Anweisung, sondern durch spürbaren Nutzen im Alltag. Warum ein einfacher, gepflegter Katalog mit klaren Zuständigkeiten und Kritikalitätsbeschreibungen mehr Vertrauen erzeugt als jedes Architekturmodell. Und wie man diesen Ansatz iterativ ausbaut, und den Betrieb nur sinnvoll belastet.

Die Erfahrungen sind direkt übertragbar auf andere Krankenhäuser, kommunale IT-Organisationen und öffentliche Einrichtungen, die einen pragmatischen Einstieg in strukturiertes Applikationsmanagement suchen.

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
IT-Infrastruktur
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Von Insellösungen zum Standard: Rückblick auf die Anbindung der Amt24- Onlinedienste an die zentralen bundeseinheitlichen Nutzerkonten BundID und Mein Unternehmenskonto

Die Anbindung von Onlinediensten an die zentralen Nutzerkonten BundID und Mein Unternehmenskonto ist ein wesentlicher Baustein der Verwaltungsdigitalisierung. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Rückblick auf die Umstellung der Amt24-Onlinedienste von individuellen Anmeldelösungen auf die bundeseinheitlichen Authentifizierungsverfahren. Dabei werden die fachlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen sowie die gewonnenen Erfahrungen beleuchtet.

Anhand konkreter Beispiele werden Erfolgsfaktoren, typische Stolpersteine und bewährte Vorgehensweisen vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Erkenntnisse für die Planung und Umsetzung vergleichbarer Migrationsprojekte sowie einen Einblick in die Vorteile standardisierter Nutzerkonten für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen.

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 3 - Impulsinsel 2
Staatsmodernisierung
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Das steht in keiner Akte! Wie Verwaltung ihr Erfahrungswissen sichert

Das Wissen, das Verwaltungshandeln trägt, steht nur zum Teil in Vorschriften und Akten. Entscheidungsregeln, Ausnahmen und Zuständigkeiten im Grenzfall existieren in Köpfen. Sie gehen schneller in den Ruhestand, als der öffentliche Dienst sie ersetzen kann. Der Vortrag stellt drei Thesen zur Diskussion.

Erstens hat Verwaltung kein Dokumentationsproblem, sondern ein Erhebungsproblem. Zweitens bleibt Modernisierung ohne Prozesswissen Blindflug. Drittens muss Wissen erfasst sein, bevor KI damit arbeiten kann. Wie das gelingt, entsteht Schritt für Schritt auf der Leinwand. Aus Dienstanweisungen werden Regeln, Fristen, Zuständigkeiten und Folgen, jede Aussage mit ihrer Fundstelle. Dokumente verbinden sich zu einem Organisationsbild.

Das System leitet Wissen ab, macht Zuständigkeitslücken sichtbar und benennt, was es nicht weiß. Aus diesen Lücken werden gezielte KI-Interviews mit Fachexperten. Am Ende steht ein prüfbares digitales Gedächtnis, dazu ein Blick auf die Grenzen.

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Sicher digitalisieren. Resilient handeln. Cyberresilienz als Führungsaufgabe und Grundlage erfolgreicher Digitalisierung

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung eröffnet neue Möglichkeiten für effiziente und bürgernahe Leistungen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Informationssicherheit, Resilienz und Compliance. Mit NIS-2, zunehmenden Cyberangriffen und einer steigenden Abhängigkeit von digitalen Prozessen wird Informationssicherheit zunehmend zur Führungsaufgabe.

Der Vortrag zeigt, wie Landesbehörden und Kommunen eine resiliente Sicherheitsorganisation aufbauen, Sicherheitsverantwortung wirksam verankern und Governance-, Risiko- und Krisenmanagement miteinander verbinden können. Anhand praxisnaher Ansätze wird gezeigt, wie Informationssicherheit mehr als die schlichte Erfüllung von regulatorische Anforderungen darstellt, sondern die digitale Handlungsfähigkeit der Verwaltung langfristig stärken kann.


14:00 – 14:20 Uhr • 23.09.2026

Newwork-Stage
Demo
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KI-Workflows / Agent Mesh

Was passiert, wenn mehrere spezialisierte KI-Agenten gemeinsam einen Prozess bearbeiten? Die Demo zeigt, wie ein Agent Mesh Aufgaben über Systeme und Zuständigkeiten hinweg koordiniert, Informationen zusammenführt und komplexe Workflows kontrolliert ausführt.

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

SAP-Telekom-Delos-Stage - Ebene 2
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Ein Praxisbeispiel: Prozesse optimieren mit der Business AI Plattform unter den Anforderungen des öffentlichen Sektors

14:00 – 14:30 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
IT-Infrastruktur
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MIGRA 3.0 - Bau, Besiedlung, Zentralisierung

14:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

SID-Stage - Ebene 3
IT-Infrastruktur
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Private Cloud inSIDe

Mit dem ambitionierten Vorhaben des SMF, ein fachlich flexibles, technisch zukunftsfähiges und integriertes IT-System für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in der sächsischen Staatsverwaltung zu schaffen und dessen Infrastrukturbetrieb zu zentralisieren, wurde 2022 im SID der Grundstein einer Private Cloud für den Freistaat Sachsen gelegt. Über deren Aufbau sowie kontinuierlichen Fortentwicklung zur so genannten „MIGRA-Plattform“ wurde bereits auf den ITOF-Veranstaltungen 2022 und 2024 berichtet.


In den beiden vergangenen Jahren wurden eine Vielzahl von Bestandsverfahren erfolgreich auf die Plattform migriert und die Basis zur Umsetzung aktueller Kundenbedarfe, wie etwa einer mandantenfähigen VDI-Lösung oder einer speziellen Hardwareumgebung zur Aufnahme KI-gestützter Anwendungen, geschaffen.


Der Vortrag gibt einen Überblick zum derzeitigen Ausbau- und Reifegrad der Cloudplattform sowie zu den weiteren vor dem SID liegenden betrieblichen und technologischen Herausforderungen.

Mitwirkende

14:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Vom Signal zur Reaktion

Mitwirkende

14:30 – 15:00 Uhr • 23.09.2026

Ebene 1 - Impulsinsel 1
IT-Sicherheit
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Vom Risiko zum Nachweis

Mitwirkende

Digitale Souveränität
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Von Altanwendungen zu smarten Fachanwendungen und Dashboards: Digitale Souveränität mit Open-Source Low-Code/No-Code

Viele Verwaltungen kämpfen mit gewachsenen IT-Landschaften: Access-Datenbanken, komplexe Excel-Lösungen und andere Inselanwendungen erfüllen zwar oft noch ihren Zweck, erschweren jedoch die Weiterentwicklung, Auswertung und Integration von Daten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an digitale Souveränität, Effizienz und Transparenz.
Der Vortrag bzw. Workshop zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie sich solche Altanwendungen mit einer Open-Source Low-Code/No-Code-Plattform modernisieren lassen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in den gesamten Transformationsprozess – von der Analyse bestehender Verfahren über die Entwicklung moderner Webanwendungen bis hin zur Datenvisualisierung und dem Einsatz KI-gestützter Funktionen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Verwaltungen mit überschaubarem Aufwand bestehende Fachverfahren zukunftssicher gestalten und gleichzeitig ihre Daten besser nutzbar machen können – ohne Abhängigkeit von proprietären Plattformen und mit Fokus auf digitale Souveränität.

Inhaltliche Schwerpunkte
• Herausforderungen bei der Ablösung von Access-Datenbanken, Excel-Anwendungen und individuellen Fachverfahren
• Chancen und Grenzen von Low-Code-/No-Code-Plattformen im öffentlichen Sektor
• Digitale Souveränität durch Open-Source-Technologien
• Praxisbeispiel: Migration einer Altanwendung in eine moderne, webbasierte Fachanwendung
• Integration von Dashboards und Auswertungen für datenbasierte Entscheidungen
• Einsatz von KI-Komponenten und KI-Assistenten innerhalb von Low-Code-Lösungen
• Erfolgsfaktoren, Lessons Learned und Empfehlungen für Behörden

Die Teilnehmenden erfahren,
• welche Verfahren sich für Low-Code-/No-Code-Ansätze eignen,
• wie bestehende Anwendungen schrittweise modernisiert werden können,
• welche Vorteile Open-Source-Lösungen hinsichtlich Kosten, Flexibilität und digitaler Souveränität bieten,
• wie Daten aus bestehenden Fachverfahren für Dashboards, Analysen und Berichtswesen nutzbar gemacht werden können,
• wie ein pragmatischer Einstieg in die Verwaltungsdigitalisierung gelingt.

Zielgruppe
• IT-Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen
• Digitalisierungsbeauftragte
• Fachbereichsleitungen
• E-Government- und Smart-Government-Verantwortliche
• Projektleitende von Modernisierungs- und Fachverfahrensprojekten

Mitwirkende

Staatsmodernisierung
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Von Compliance zu Value: Wie sich Software Asset Management in der öffentlichen Verwaltung verändert

Software Asset Management (SAM) wird häufig mit Lizenzcompliance und der Vermeidung von Audit-Risiken verbunden. In der Praxis entwickelt sich die Disziplin jedoch zunehmend zu einem Instrument für die wirtschaftliche und strategische Steuerung von IT. Der Beitrag gibt einen kompakten Blick über den Tellerrand: Welche Fragestellungen beschäftigen öffentliche IT-Organisationen und andere Landesverwaltungen aktuell im Umgang mit ihren Softwarebeständen?

Wie lässt sich Transparenz darüber schaffen, welche Software vorhanden, lizenziert und tatsächlich genutzt wird? Wie können Nutzungsdaten in Beschaffungs- und Verlängerungsentscheidungen einfließen? Welche Potenziale entstehen durch Reharvesting, die Optimierung von Lizenzmodellen und die Konsolidierung von Softwareportfolios? Und wie verändern SaaS und Cloud die Anforderungen an ein modernes Software Asset Management? Anhand von Erfahrungen und Best Practices aus unterschiedlichen Organisationen werden aktuelle Entwicklungen und typische Fragestellungen aufgezeigt. Im Mittelpunkt stehen dabei fünf Perspektiven: Transparenz, tatsächliche Nutzung, Kostenoptimierung, strategischer IT-Einkauf und Compliance.

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Der Vortrag versteht sich dabei nicht als Einführung in klassisches Lizenzmanagement, sondern als praxisorientierter Impuls, wie vorhandene Informationen über Software, Verträge und Nutzung stärker für Steuerungs- und Beschaffungsentscheidungen eingesetzt werden können.